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Trump-Regierung entfernt Tetris-Klon von White-House-Website

Das umstrittene Spiel „Build the Wall“ ist weniger als eine Woche nach seinem Start von der Arcade.Gov-Website des Weißen Hauses verschwunden. Das Spiel, das an Tetris erinnert, sorgte für heftige Kritik und eine Reaktion der Tetris Company.

Trump Administration Tetris Clone Vanishes from White House Website Days After Launch
Trump-Regierung entfernt Tetris-Klon von White-House-Website
Trump Administration Tetris Clone Vanishes from White House Website Days After Launch · Public domain · rights

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die US-Regierung hat ihr umstrittenes Spiel „Build the Wall“ weniger als eine Woche nach dessen Veröffentlichung von der Website Arcade.Gov entfernt. Das Spiel, das an Tetris erinnert, war vergangene Woche zusammen mit vier weiteren Spielen gestartet, um eine Verbindung zu US-amerikanischen Gamern aufzubauen. Während die anderen vier Spiele weiterhin verfügbar sind, ist „Build the Wall“ nun nicht mehr abrufbar.

Das Spiel sorgte bereits kurz nach seinem Erscheinen für massive Kritik. Spieler warfen dem Weißen Haus vor, mit dem Spiel bewusst provozieren zu wollen. Besonders der Untertitel des Spiels, der Spieler dazu aufforderte, „die Grenze vor der anrückenden Horde zu schützen“, stieß auf Empörung. Darüber hinaus stellten Nutzer schnell fest, dass das Spiel offenbar nicht zu gewinnen war. Statt Linien aufzulösen und Punkte zu sammeln, fielen die Blöcke scheinbar endlos weiter, bis unweigerlich die Meldung „Game Over“ erschien.

Die Gründe für das Verschwinden des Spiels sind bislang unklar. Das Weiße Haus hat sich bislang nicht zu der Entfernung geäußert. Bekannt ist jedoch, was nach dem Start von Arcade.Gov geschah: Die Website wurde in den sozialen Medien mit Verweisen auf bekannte Gaming-Unternehmen wie Nintendo und Sega beworben, was schnell für Gegenwind sorgte. Die Kritik wurde so laut, dass sich auch die Tetris Company einschaltete.

„Bei Tetris glauben wir an die Kraft der Verbindung und daran, Menschen zusammenzubringen, nicht sie zu spalten“, erklärte das Unternehmen auf der Plattform X. „An alle unsere Fans da draußen: Wir lieben euch, wir sehen euch, und wir sind dankbar, euch in unserer Gemeinschaft zu haben.“ In einem weiteren Beitrag stellte das Unternehmen klar: „Die Tetris Company war nicht an der Erstellung von ‚Build the Wall‘ beteiligt. Wir nehmen Urheberrechtsverletzungen sehr ernst.“

In einer Stellungnahme gegenüber The Verge präzisierte das Unternehmen seine Haltung. „Seit mehr als 40 Jahren bringt Tetris Menschen über Generationen und Kulturen hinweg durch Spiel und Freude zusammen“, hieß es dort. „Das Ziel des Spiels war es immer, mit Bedacht zu stapeln, um so viele Linien wie möglich zu beseitigen. Wir prüfen die Angelegenheit derzeit.“ Konkrete rechtliche Schritte gegen das Weiße Haus kündigte das Unternehmen zunächst nicht an.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Versuchen der US-Regierung, junge Wähler über digitale Kanäle zu erreichen. Der Start von Arcade.Gov wurde als Teil dieser Strategie gesehen, stieß in der Gaming-Community jedoch überwiegend auf Ablehnung. Kritiker bemängelten nicht nur den Inhalt des Spiels, sondern auch den Versuch, ein ernstes politisches Thema wie Grenzsicherheit in ein Spiel zu verwandeln. Ob die Regierung auf die Kritik reagiert und das Spiel in überarbeiteter Form erneut veröffentlicht, ist derzeit nicht bekannt.

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