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Trump sagt zwei Wahlkampfauftritte ab und beschimpft Reporter

US-Präsident Donald Trump verzichtet kurz vor den Zwischenwahlen auf Auftritte in Kansas und Iowa und setzt stattdessen auf virtuelle Veranstaltungen. Auf eine Frage nach seiner Reiselust reagierte er mit scharfen Worten gegenüber einem Journalisten.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat zwei seiner letzten Wahlkampfauftritte vor den Zwischenwahlen zum Kongress abgesagt. Die geplanten Veranstaltungen in Kansas und Iowa fallen aus. Stattdessen will Trump eine große Zahl virtueller Wahlkampfveranstaltungen, sogenannte Telerallyes, in zahlreichen Bundesstaaten abhalten. Das teilte die Republikanische Partei am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Das Organisationsgremium der Partei, das Republican National Committee (RNC), begründete die Entscheidung damit, dass die Republikaner in Kansas und Iowa »in einer starken Position« seien. Die zuvor geplanten Auftritte in diesen Bundesstaaten würden deshalb »nicht mehr wie vorgesehen stattfinden«. Trumps letzte persönliche Wahlkampfveranstaltung soll nun am Freitag in Florida stattfinden. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt seines Wahlkampf-Endspurts von Präsenzauftritten hin zu digitalen Formaten.

Für Aufsehen sorgte zudem ein Wortwechsel mit einem Reporter. Der Journalist hatte Trump gefragt, ob er das Reisen satt habe. Trump antwortete: »Du bist krank, diese Frage zu stellen. Du bist krank.« Die Äußerungen fielen nach seiner Rückkehr von einer Wahlkampftour in South Carolina nach Washington. Gegenüber dem Journalisten sagte Trump weiter: »Ich fühle mich großartig. Du bist widerlich. Bring dich mal in Form, du siehst furchtbar aus.«

Der Hintergrund der Absagen ist die schwierige Lage der Republikaner wenige Tage vor der Wahl. Die Kongresswahlen finden am 3. November statt. Die Republikaner befinden sich laut Berichten in einem Umfragetief und könnten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und möglicherweise auch im Senat einbüßen. Meinungsforscher rechnen mit einem deutlichen Sieg der oppositionellen Demokraten.

Trump selbst steht bei dieser Wahl nicht auf dem Stimmzettel. Dennoch nimmt er an zahlreichen Wahlkampfveranstaltungen teil, um das Ruder herumzureißen. Dass er nun mehrere Auftritte streicht und stattdessen auf eine Vielzahl virtueller Veranstaltungen setzt, deutet darauf hin, dass die Partei ihre Mobilisierung in den letzten Tagen vor den Midterms neu ausrichtet. Ob diese Strategie die Lage der Republikaner verbessern kann, bleibt bis zur Wahl offen.

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