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«All That She Wants» feiert Weltpremiere in Toronto

Annie Murphy und Cooper Raiff spielen in der Romcom «All That She Wants» ein Paar mit Altersunterschied. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Toronto International Film Festival und verbindet Gen-Z- und Millennial-Perspektiven.

Die Romcom «All That She Wants» hat beim Toronto International Film Festival ihre Weltpremiere gefeiert. Im Mittelpunkt steht ein Paar mit deutlichem Altersunterschied, gespielt von Annie Murphy und Cooper Raiff. Der Film verbindet die Perspektiven zweier Generationen und erzählt davon, wie eine Millennial-Frau und ein jüngerer Mann zueinander finden.

Annie Murphy, bekannt aus der Serie «Schitt's Creek», spielt Emma, eine professionelle Tänzerin in ihren frühen Dreißigern. Cooper Raiff verkörpert den jüngeren Mann an ihrer Seite. Die beiden Hauptdarsteller gelten in ersten Kritiken als gut aufeinander abgestimmt. Der Titel des Films verweist auf den Hit «All That She Wants» der schwedischen Band Ace of Base aus dem Jahr 1992 — ein Lied, das vor allem Millennials mit ihrer Jugend verbinden.

Die Handlung greift ein vertrautes Motiv auf, das in der Filmgeschichte als «Mrs. Robinson»-Moment bekannt ist: Eine ältere Frau und ein jüngerer Mann gehen eine Beziehung ein. «All That She Wants» erzählt diese Konstellation aus einer zeitgenössischen Perspektive und richtet sich an ein Publikum, das sich mit den Fragen von Generationenunterschieden, Beziehungen und dem Älterwerden auseinandersetzt.

Die Weltpremiere fand im Rahmen des Toronto International Film Festival statt, einem der wichtigsten Filmfestivals Nordamerikas. Dort werden regelmäßig neue Produktionen vorgestellt, die anschließend den Weg in die Kinos oder auf Streamingplattformen finden. Für «All That She Wants» bedeutet die Premiere in Toronto einen ersten großen Auftritt vor internationalem Publikum und Fachpresse.

Erste Reaktionen beschreiben den Film als intelligent und unterhaltsam. Besonders hervorgehoben wird, dass die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt und die Geschichte trotz des bekannten Ausgangsmotivs frisch wirkt. Der Humor des Films richtet sich an ein Publikum, das sowohl mit den Erfahrungen der Millennials als auch mit der Lebenswelt der Gen Z vertraut ist.

Der Altersunterschied der Figuren wird nicht als Skandal inszeniert, sondern als Ausgangspunkt für eine Liebesgeschichte, die beide Generationen ernst nimmt. Damit unterscheidet sich der Film von klassischen Vorbildern, in denen die ältere Frau oft als Verführerin gezeichnet wurde. Stattdessen steht die Frage im Raum, wie zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen zueinander finden können.

Für Annie Murphy ist die Rolle eine weitere Hauptrolle nach ihrem Erfolg im Fernsehen. Cooper Raiff hat sich in den vergangenen Jahren als Schauspieler und Regisseur einen Namen gemacht und gilt als Stimme seiner Generation. Die Kombination der beiden Darsteller verspricht ein Publikum, das sowohl die Millennial- als auch die Gen-Z-Perspektive kennt.

Ob «All That She Wants» nach der Premiere in Toronto auch in Deutschland zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt. Fest steht, dass der Film mit seinem Generationenmix und seinem bekannten Titelsong auf ein Publikum zielt, das Popkultur und Beziehungsgeschichten gleichermaßen verfolgt.

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