Vor dem Weihnachtsgeschäft müssen sich Käufer von Elektronik auf spürbar höhere Preise einstellen. Die Kosten für Speicherchips steigen, und dieser Anstieg dürfte sich auf Laptops, Smartphones und andere Hardware auswirken. Ein Bericht spricht bereits von Preiserhöhungen von bis zu 40 Prozent.
Als Ursache nennen die Berichte ein Zusammentreffen von zwei Faktoren: Die Produktion von Speicherchips ist zurückgegangen, während die weltweite Nachfrage nach Komponenten für künstliche Intelligenz stark gewachsen ist. Beide Entwicklungen verknappen das Angebot an Speicherchips, die in nahezu allen modernen Geräten verbaut sind. Die Lage verschärft sich damit in einer Zeit, in der Handel und Hersteller traditionell auf ein starkes Weihnachtsgeschäft setzen.
Für Verbraucher bedeutet die Entwicklung eine Preisschock-Situation zur Feiertagszeit. Wer ein neues Gerät plant, muss mit teureren Angeboten rechnen. Wie groß die Preissteigerungen über einzelne Marken und Händler hinweg tatsächlich ausfallen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht im Detail hervor. Auch zur Dauer der Preiserhöhungen gibt es keine verlässlichen Aussagen.
Die Berichte stammen unter anderem von Handelsblatt und FAZ. Sie ordnen den Preisanstieg als Folge eines Marktungleichgewichts ein, bei dem ein knappes Angebot auf eine stark steigende Nachfrage trifft. Ob und wann sich die Lage wieder entspannt, lässt sich aus den bisherigen Informationen nicht sicher ableiten.