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Boeing entdeckt neuen Softwarefehler bei der 737 Max

Boeing hat einen neuen Softwarefehler bei der 737 Max gefunden. Nach einem abgebrochenen Landeversuch steht die automatisierte vertikale Navigation bei weiteren Anläufen zunächst nicht zur Verfügung. Southwest und United wollen betroffene Maschinen nicht abnehmen, die FAA prüft.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Boeing hat einen neuen Softwarefehler bei seinem weit verbreiteten Modell 737 Max entdeckt. Wie der US-Flugzeugbauer mitteilte, kann das Problem bei einigen Maschinen dazu führen, dass nach einem abgebrochenen Landeversuch die automatisierte vertikale Navigation bei weiteren Anläufen zunächst nicht zur Verfügung steht. Betroffene Flugzeuge könnten dann nur auf eine niedrigere Automatisierungsstufe zugreifen.

Boeing betonte, dass Piloten ausgebildet seien, Maschinen auch ohne Automatisierung zu landen. Das System könne mit einer Serie von Schritten wieder aktiviert werden. Der Konzern arbeite daran, das Problem mit einem Software-Update dauerhaft zu lösen. Wie viele der mehr als 2.000 ausgelieferten 737-Max-Maschinen den Fehler aufweisen, ist bislang unklar.

Ein Sprecher erklärte, Boeing habe im August alle Fluggesellschaften informiert, bei denen die 737 Max im Einsatz ist. Dabei habe es geheißen, der Fehler stelle kein Sicherheitsrisiko dar. Das «Wall Street Journal» berichtete unter Verweis auf ein Unternehmensdokument, die US-Airlines Southwest und United wollten keine Maschinen mit dem Softwarefehler abnehmen. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA prüfe das Problem.

Laut «Wall Street Journal» wurde Boeing erstmals im November 2024 vom Betreiber einer 737 Max auf den Fehler hingewiesen. Zunächst habe es danach ausgesehen, dass das Problem nicht die Voraussetzungen für eine sicherheitstechnische Überprüfung erfülle. Diese sei nun im September eingeleitet worden. Der Fehler gehe auf ein Software-Update zurück. Branchenvertreter sähen ein potenzielles Problem darin, dass der zusätzliche Aufwand für die vertikale Navigation eine zusätzliche Belastung für Piloten im Landeanflug bedeute.

Die 737 Max ist der Modelltyp, der Boeing in seine schwerste Krise stürzte. Bei zwei tödlichen Abstürzen im Oktober 2018 und März 2019 kamen 346 Menschen ums Leben. Zentraler Auslöser war eine Assistenzsoftware, die die Piloten unterstützen sollte, unter bestimmten Umständen aber zu stark in die Steuerung eingriff. Mitarbeiter des Flugzeugbauers hatten bei der Zertifizierung durch US-Behörden spezielle Schulungen für die Software für unnötig erklärt.

Boeing musste die Produktion der 737 Max aussetzen, sie ist bis heute reduziert. Nach weiteren Problemen wurde das Modell oft als Pannen-Flugzeug bezeichnet. So sorgte ein Zwischenfall im Januar 2024 für neue Zweifel am Qualitätsmanagement, als im Steigflug ein Rumpfteil einer fast neuen 737-Maschine herausbrach. Der neue Softwarefehler dürfte die Bemühungen des Konzerns erschweren, das Vertrauen in die 737 Max wiederherzustellen.

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