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CIA-Chef Ratcliffe laut US-Medien zu Gesprächen in Moskau

US-Medienberichten zufolge ist CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau gereist, um dort Gespräche zu führen. Die US-Regierung und Russland äußerten sich zunächst nicht offiziell zu dem Besuch, der Spekulationen über eine mögliche Deeskalation im Ukraine-Krieg auslöste.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist unbestätigten US-Medienberichten zufolge nach Moskau geflogen, um dort Gespräche zu führen. Die Sender CBS News und CNN sowie das Nachrichtenportal „Axios“ berichteten unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Ratcliffe an Verhandlungen in der russischen Hauptstadt teilgenommen habe. Mit wem er konkret sprach, blieb zunächst unklar. Weder die US-Regierung noch der Kreml bestätigten den Besuch offiziell.

Die Reise wurde durch die Beobachtung einer US-amerikanischen Militärtransportmaschine bekannt, die am Dienstagmorgen auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet war. Die Maschine vom Typ C-17A Globemaster III war zuvor in der lettischen Hauptstadt Riga gestartet und über Lettland und Litauen in den russischen Luftraum geflogen. Flugdaten von Flightradar24 zeigten die Route. Russische Medien berichteten unter Verweis auf Augenzeugen von einer Autokolonne mit diplomatischen Kennzeichen der USA nach der Ankunft. Am frühen Abend hob das Flugzeug wieder in Richtung Riga ab, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete.

Hintergrund der Reise könnten neuerliche russische Drohungen mit einer Eskalation im seit 2022 währenden Krieg gegen die Ukraine sein. Kremlchef Wladimir Putin sprach am Samstag von der durch Kiew mit Angriffen auf das russische Hinterland geöffneten „Büchse der Pandora“. Laut „Axios“ und CNN hatte die US-Seite vor Ratcliffes Besuch die Ukraine gebeten, ihre Angriffe auf Russland bis zur Abreise der US-Delegation auszusetzen. CNN zufolge sollten Drohnen- und Raketenangriffe auf Moskau und andere Städte im Norden Russlands von Montag bis Mittwoch eingestellt werden.

Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, hatte bereits zuvor ein persönliches Treffen mit Ratcliffe nicht ausgeschlossen. Die Geheimdienstler führten seit 2025 mehrfach Telefongespräche. Ratcliffe war nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 zum Chef der CIA ernannt worden.

Die US Air Force und das US-Verteidigungsministerium haben den Zweck des Fluges bislang nicht öffentlich genannt. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte auf Nachfrage, er habe keine Informationen über das Flugzeug. Das lettische Verteidigungsministerium teilte mit, der Flug sei „ordnungsgemäß koordiniert und für den Betrieb innerhalb des lettischen Luftraums genehmigt“ worden. Ein Sprecher betonte jedoch, dass er keine weiteren Informationen geben könne, da der Flug nicht vom lettischen Militär durchgeführt worden sei.

Die Reise Ratcliffes fällt in eine Zeit erhöhter Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Die Ukraine hatte zuletzt ihre Angriffe auf russisches Territorium verstärkt, was in Moskau scharfe Reaktionen auslöste. Beobachter werten den Besuch des CIA-Direktors als möglichen Versuch, eine weitere Eskalation zu verhindern. Offizielle Stellungnahmen der beteiligten Regierungen stehen bislang aus.

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