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Trassenpreise steigen 2027 um durchschnittlich 7,9 Prozent

Die DB InfraGo will die Gebühren für die Nutzung des Schienennetzes 2027 im Schnitt um 7,9 Prozent anheben. Besonders der Schienengüterverkehr ist mit 12,9 Prozent betroffen. Für 2028 ist eine weitere Erhöhung geplant.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die Gebühren für die Nutzung des deutschen Schienennetzes sollen im Jahr 2027 im Durchschnitt um 7,9 Prozent steigen. Das hat die Deutsche Bahn mitgeteilt. Die für das Netz zuständige Tochtergesellschaft DB InfraGo will bei der Bundesnetzagentur einen Zielerlös von 7,5 Milliarden Euro beantragen. Die Trassenpreise sind eine Art Mautgebühr für die Schiene und werden pro Kilometer erhoben.

Die Erhöhung fällt je nach Verkehrsart unterschiedlich aus. Im Schienengüterverkehr steigen die Preise um 12,9 Prozent, im Schienenpersonennahverkehr um 7,7 Prozent und im Fernverkehr um 5,0 Prozent. Mit dem beantragten Zielerlös von 7,5 Milliarden Euro will die InfraGo eine vom Verwaltungsgericht Köln festgelegte Obergrenze der Gesamtkosten von 8,2 Milliarden Euro nicht ausschöpfen. Das Gericht hatte in der vergangenen Woche entschieden, dass die Bahn die Trassenpreise im kommenden Jahr im geplanten Umfang erhöhen und auf die Verkehrsunternehmen umlegen darf.

Für das Jahr 2028 plant die InfraGo zunächst einen Zielerlös von 8,6 Milliarden Euro. Rechnerisch entspräche dies einer durchschnittlichen Erhöhung der Trassenpreise um 15,1 Prozent. Nach Angaben der Bahn handelt es sich dabei um einen vorläufigen Wert, weil unter anderem die Höhe der Instandhaltungsförderung noch nicht feststeht. Sobald die offenen Punkte geklärt seien, solle der Antrag entsprechend nach unten angepasst werden.

Die DB InfraGo ist die Betreiberin des deutschen Schienennetzes. Wer darauf fahren will, muss eine Gebühr an sie zahlen. Die InfraGo finanziert damit unter anderem den Betrieb, die Instandhaltung und Investitionen ins Schienennetz. Die jeweiligen Trassenpreise müssen über ein komplexes Verfahren von der Bundesnetzagentur jedes Jahr neu genehmigt werden.

Die höheren Gebühren könnten Auswirkungen auf das Angebot für Fahrgäste im Regionalverkehr haben. Schon jetzt kämpfen die Unternehmen dort mit stark gestiegenen Kosten etwa bei Personal und Energie. Der Europäische Gerichtshof hat im März die sogenannte Trassenpreisbremse gekippt, durch die die Unternehmen im Schienenpersonennahverkehr von stark steigenden Trassenpreisen ausgenommen waren.

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