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Blizzard erhöht Schaden für alle Klassen zum Start von WoW: Forever

Zum Start von World of Warcraft: Forever am 4. November erhöht Blizzard den Schaden aller Klassen, überarbeitet einzelne Klassen grundlegend und passt die Gegner an.

Zum Start von World of Warcraft: Forever am 4. November verändert Blizzard das Spiel an mehreren zentralen Stellen. Alle Klassen verursachen künftig mehr Schaden, und einige Klassen wurden grundlegend überarbeitet. Die Änderungen sind Teil eines Kurswechsels, den das Entwicklerteam in einer ausführlichen Notiz zu den Launch-Patchnotes erläutert hat.

Während der rund vierwöchigen Beta hatte Blizzard versucht, die Spielstärke der Klassen im Zaum zu halten. Jedes Mal, wenn eine Klasse neue Werkzeuge oder Fähigkeiten erhielt, wurden andere Fähigkeiten abgeschwächt, um das Gleichgewicht zu wahren. Diese Linie hält das Studio inzwischen für falsch. «Diese Reduzierungen ließen einige ikonische Fähigkeiten schwach wirken und verschlossen die Tür zu anderen, potenziell spannenden Designoptionen», schreibt Blizzard. Deshalb habe man in den vergangenen zwei Wochen den Schaden bei Klassen im gesamten Spiel erhöht und zugleich die Lebenspunkte höherstufiger Kreaturen angehoben, um dies auszugleichen.

Neben dem allgemein höheren Schaden verändern sich einzelne Klassen deutlich. Elementar-Schamanen etwa haben ihre während der Beta zentrale Fähigkeit Lavaausbruch vollständig verloren. Blizzard räumt ein, dass man bei einigen Anpassungen vorschnell auf Lösungen aus den Erweiterungen Burning Crusade und Wrath of the Lich King zurückgegriffen habe, statt eigene Ideen zu entwickeln, die besser zum Kampfmodell von Forever passen. Das Ziel sei dabei nicht eine perfekte numerische Gleichheit der Klassen, sondern dass jede Klasse in Gruppen wertvoll wirkt und durch das Meistern ihrer Stärken unvergessliche Momente erzeugt. Bei Forever sollen die jeweiligen Stärken und Unterschiede der Klassen betont statt eingeebnet werden.

Neben Schamanen erhalten vor allem Paladine und Schurken zum Start umfangreiche Änderungen, bei denen große Teile der Talentbäume nahezu vollständig umgebaut wurden. Jede Klasse hat zudem einzelne Balance-Anpassungen erhalten. Die Patchnotes widmen sich zwar überwiegend den Klassen, enthalten aber auch weitere Neuerungen: Es gibt Feinjustierungen bei der Controller-Unterstützung und Fehlerbehebungen bei verschiedenen Quests.

Außerdem hat Blizzard zum Start die Wiederbelebungsrate der Gegner in der offenen Welt erhöht, besonders in den Zonen für niedrigstufige Charaktere. Ziel sei es nicht, die Konkurrenz um Gegner vollständig zu beseitigen, sondern harte Engpässe zu vermeiden. Sobald der anfängliche Ansturm niedrigstufiger Charaktere abgeflaut sei, will Blizzard die Raten in diesen Zonen auf übliche Werte zurückführen.

Die Entwickler kündigten außerdem an, die Werte auf Grundlage der Beta-Daten und des Feedbacks feinjustiert zu haben. Größere Anpassungen sind bis zur Eröffnung der Schlachtzüge im kommenden Monat nicht geplant, abgesehen von Fehlern und gravierenden Ausreißern. Sobald genügend Daten von Spielern vorliegen, die über Stufe 30 hinaus aufsteigen und ein breites Spektrum an Inhalten nutzen, soll eine umfassende Abstimmungsrunde folgen. Die Klassen von Forever sollen sich wie schon seit dem ursprünglichen Launch im Jahr 2004 über Monate und Jahre weiterentwickeln.

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