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Selenskyj kündigt neue Angriffe auf russische Ölraffinerien an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im Interview mit der «Financial Times» neue Angriffe auf russische Ölraffinerien angekündigt und scharfe Kritik an der US-Führung geübt. Er beklagt den Wegfall von US-Geheimdienstdaten und die Drosselung von Starlink. Hintergrund ist der geplante Diesel-Import der USA aus Russland.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat neue Angriffe auf russische Ölraffinerien angekündigt. In einem Interview mit der «Financial Times» sagte er, die bisherige Zurückhaltung sei vorbei. Damit reagiert er auf die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump und auf die ausbleibende Unterstützung durch die USA.

Selenskyj äußerte sich verärgert über den «gefährlichen» Mangel an US-Geheimdienstdaten und die gleichzeitige Drosselung des Satelliteninternetdienstes Starlink, während Russland seine Angriffe auf die Ukraine intensiviere. «Wir werden einen Ausweg finden», sagte er, ohne Details zu nennen. Auch andere westliche Geheimdienste lieferten Kiew weiterhin Daten, betonte er.

Bereits am Mittwoch hatte Russland neue ukrainische Angriffe auf Ölverarbeitungsanlagen in den Gebieten Rjasan und Saratow gemeldet. Das Gebiet Rjasan meldete am Donnerstag eine weitere Drohnenattacke, bei der auf dem Gelände einer Raffinerie ein Brand ausbrach. Die Angriffe zeigen, dass die Ukraine ihre Strategie gegen die russische Energieinfrastruktur fortsetzt.

Hintergrund der jüngsten Ankündigung ist ein geplanter Diesel-Deal zwischen den USA und Russland. Wegen der angespannten Marktlage und hoher Preise wollen die USA Diesel aus Russland importieren und dafür ihre Sanktionen lockern – sehr zum Ärger der EU. Die Ukraine kritisiert, dass die USA damit Geld in Moskaus Kriegskasse spülen. Selenskyj hatte den Deal in den vergangenen Tagen mehrfach scharf verurteilt.

Zuvor hatten US-Militärs nach Darstellung Selenskyjs ihren ukrainischen Kollegen erklärt, dass sie keine Geheimdienstdaten mehr liefern würden, wenn die Ukraine nicht aufhöre, russische Ölraffinerien anzugreifen. Zugleich sei das für das ukrainische Militär wichtige Starlink-System gedrosselt worden. «Das war kein technisches Problem, das war Absicht», sagte Selenskyj. Der US-Tech-Milliardär Elon Musk erklärte dazu, das US-Militär und der Präsident hätten über die Begrenzung des militärischen Starlink-Ablegers entschieden. In einem Post auf seiner Plattform X forderte Musk zudem den Rücktritt Selenskyjs.

Die Ukraine beklagt massiven Druck der USA, in dem Krieg mit Russland nachzugeben. Selenskyj sagte, die USA seien lange Zeit ein strategischer Partner im Kampf gegen Russland gewesen. Ohne die USA wäre der Verteidigungskampf «sehr schwer». Der ukrainische Präsident fühlt sich nach eigenen Worten durch den Diesel-Deal und andere Schritte der US-Führung verraten. Die jüngsten Entwicklungen markieren eine neue Eskalationsstufe im Verhältnis zwischen Kiew und Washington.

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