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Harry Styles nennt New Yorker Kaffeepreise das Gruseligste an Halloween

Beim ersten «Harryween»-Konzert im Madison Square Garden erklärte Harry Styles die hohen Kaffeepreise in New York zum größten Schrecken. Zudem nahm er für seine Show das Vorsprechen aus seiner X-Factor-Zeit von 2010 nach.

Harry Styles hat etwas Furchteinflößenderes gefunden als jedes Halloween-Kostüm: die Kaffeepreise in New York City. Während des ersten Abends seiner Halloween-Show «Harryween» im Madison Square Garden am Freitag, dem 30. Oktober, beschwerte sich der Sänger, der als Elvis Presley gekleidet war, über den Preis eines Cappuccinos und die allgemeinen Lebenshaltungskosten in der Stadt.

Die Show war der Auftakt zu einem der Höhepunkte seiner Konzertreihe. Styles spielte an diesem Abend das erste von zwei «Harryween»-Konzerten im Madison Square Garden, die vorletzte Station seiner großen Residenz mit 30 Terminen in der Halle. Für den Anlass erschien er zunächst im weißen Overall des «King» mit Umhang und goldener Sonnenbrille. Auch seine Begleitband und Tänzerinnen und Tänzer griffen das Motto auf und kleideten sich als verschiedene Versionen von Styles aus seiner Karriere, darunter Looks, die an seine Auftritte beim Coachella-Festival, bei den Grammys und bei der Met Gala erinnerten.

Später im Konzert wechselte Styles in ein völlig anderes Kostüm. Er stellte die Kleidung nach, die er 2010 bei seinem Vorsprechen für die britische Castingshow «The X Factor» trug. Dort sang er Stevie Wonders Klassiker «Isn't She Lovely», mit dem er damals vor den Juroren Simon Cowell, Nicole Scherzinger und Louis Walsh auftrat. Er war damals 16 Jahre alt. Scherzhaft wiederholte er auch einen seiner damals bekannten Sätze und sagte dem Publikum im Madison Square Garden: «Ich arbeite in einer Bäckerei.»

Das ursprüngliche Vorsprechen zeigte den Teenager aus Holmes Chapel in Cheshire, der damals in einer Bäckerei in Teilzeit arbeitete. Zwar sahen die Zuschauer im Fernsehen zunächst, wie er Wonders Hit von 1976 a cappella sang. Erweitertes Material, das «The X Factor» 2022 veröffentlichte, zeigte jedoch, dass er zuerst Trains «Hey, Soul Sister» versucht hatte. Cowell unterbrach diesen Vortrag und fragte, ob ihn der Track aus dem Konzept bringe, und ob er etwas ganz allein ohne Musik singen könne. Styles sang daraufhin «Isn't She Lovely» und kam in die nächste Runde. Später wurde er mit Niall Horan, Zayn Malik, Liam Payne und Louis Tomlinson zu One Direction zusammengeführt.

Die Kostümwechsel sind Teil der wiederbelebten «Harryween»-Tradition. Erstmals hatte Styles 2021 zwei besondere Halloween-Konzerte im Madison Square Garden gegeben. Am ersten Abend trat er als Dorothy aus «Der Zauberer von Oz» auf und sang «Somewhere Over The Rainbow», während seine Band als andere Figuren aus dem Film von 1939 gekleidet war. Am folgenden Abend trug er ein aufwendiges Clownskostüm und coverte Britney Spears' «Toxic». 2022 führte er die Tradition in Los Angeles fort, diesmal als Danny Zuko aus «Grease», und sang Olivia Newton-Johns «Hopelessly Devoted To You».

Das aktuelle Konzert steht gegen Ende von Styles' 30-teiliger Residenz im Madison Square Garden, die im August begann und Teil seiner laufenden «Together, Together»-Welttournee ist. Erst in dieser Woche spielte er «Ever Since New York» zum ersten Mal seit vier Jahren. Während der Residenz würdigte er außerdem seinen verstorbenen One-Direction-Bandkollegen Liam Payne mit dem neuen Song «What Is Enough». Die New-York-Reihe endet am 31. Oktober mit einer zweiten «Harryween»-Show. Anschließend reist Styles für Konzerte im November und Dezember nach Australien, nach Melbourne und Sydney.

Die Tournee begleitet sein viertes Soloalbum «Kiss All The Time. Disco, Occasionally», das im März erschien und vom Magazin NME mit vier Sternen bewertet wurde. Die «Together, Together»-Tour lobte NME nach einem Auftritt in Amsterdam im Mai mit fünf Sternen und beschrieb sie als «hoffnungsvolle Feier von Gemeinschaft und Verbundenheit». Styles hat außerdem weitere Termine für 2027 angekündigt, darunter zusätzliche Konzerte im Wembley Stadium, mit Unterstützung von Kylie Minogue, LCD Soundsystem und weiteren Acts.

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