Anne Hathaway wird während der Presse-Tour zu ihrem neuen Film «Verity» nicht bei der Interview-Show «Hot Ones» auftreten. Wie die Schauspielerin erklärte, habe ihr Arzt davon abgeraten, weil die extrem scharfen Chicken Wings der Sendung vorzeitige Wehen auslösen könnten. «Ich könnte in vorzeitige Wehen kommen», sagte Hathaway laut Medienberichten.
Bei «Hot Ones» werden Prominente interviewt, während sie nach und nach schärfer werdende Chicken Wings essen. Die Show von Moderator Sean Evans hat sich zu einer der beliebtesten Interview-Reihen im Netz entwickelt. Für Hathaway, die derzeit ein Kind erwartet, ist die Teilnahme damit aus medizinischen Gründen nicht möglich.
Die Oscar-Preisträgerin absolviert für «Verity» dennoch ein umfangreiches Pressprogramm. Dazu gehören Solo-Auftritte in Podcasts sowie gemeinsame Interviews mit ihren Co-Stars Dakota Johnson und Josh Hartnett. Nur die scharfe Wing-Runde fällt aus.
Hathaway hatte offenbar selbst Interesse an einem Auftritt bei «Hot Ones». Berichten zufolge schlug sie sogar vor, eine «Hot Ones»-Interviewszene in den Film «Verity» aufzunehmen. Der Verzicht auf die Show ist also keine Absage an das Format, sondern eine Vorsichtsmaßnahme während der Schwangerschaft.
Die Warnung des Arztes ist nachvollziehbar: Extrem scharfes Essen kann bei Schwangeren Magen-Darm-Beschwerden und in seltenen Fällen Wehen auslösen. Hathaway folgt damit dem medizinischen Rat und setzt ihre Gesundheit und die des Kindes an erste Stelle.
Für die Promotion von «Verity» bedeutet das eine kleine Lücke im sonst dichten Terminplan. Die übrigen Auftritte mit Johnson und Hartnett finden wie geplant statt. Fans können Hathaway also weiterhin in Interviews sehen – nur eben ohne feurige Chicken Wings.
«Verity» ist derzeit in aller Munde, und die Presse-Tour sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit. Dass Hathaway ausgerechnet bei «Hot Ones» passen muss, macht die Runde durch die Medien – und dürfte dem Film eher nützen als schaden.