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Chinesischer Kriegsfilm «Once Upon a Time in the Middle East» startet in den USA

Der chinesische Kriegsfilm «Once Upon a Time in the Middle East» von Regisseur Wen Muye ist am 9. Oktober 2026 in den USA über Well Go USA Entertainment erschienen. Der Film feierte seine Premiere in China im August 2026 und wird als chinesischer Oscar-Beitrag gehandelt.

Der chinesische Kriegsfilm «Once Upon a Time in the Middle East» ist am 9. Oktober 2026 in den USA über Well Go USA Entertainment veröffentlicht worden. Regie führte Wen Muye, der gemeinsam mit Lang Qunli und Wei Zhong auch das Drehbuch schrieb. In China lief der Film zunächst ab dem 8. August 2026 in einer limitierten Fassung, bevor er am 11. August 2026 über die China Film Group breit in die Kinos kam.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der Koch Xu Fu, gespielt von Shen Teng, der in den Nahen Osten reist, um seiner Familie zu helfen und seine Schulden zurückzuzahlen. Gemeinsam mit dem Restaurantmanager Ma Junsheng, dargestellt von Jiang Qiming, belebt er das heruntergekommene Dragon Restaurant wieder. Als der Krieg die Stadt erfasst, wird das Lokal zu einem Zufluchtsort. Xu Fu muss alles riskieren, um seine neue Gemeinschaft und den kleinen Hoffnungsschimmer zu schützen.

Zum weiteren Ensemble gehören Zhang Xiwei als Xu Le, die Tochter von Xu Fu, und Wei Qing als dessen Mutter. Sherif Sobhy spielt Zaid, einen Regierungsbeamten und Besitzer des Loong Restaurant, Yasmine Rahmy dessen Frau Amina. Karma Hasim ist als Susu zu sehen, Omar Sherif als Seif, ein Waisenkind, das zum Lehrling im Restaurant wird. Naira Al-Qasim verkörpert Lina, eine Lehrerin im Waisenhaus und Verlobte von Ma. Ahmed Salim spielt den terroristischen Warlord Ali, Faruk Muhammad den Kinderselbstmordattentäter Jamal. Weitere Rollen übernehmen Jason Paul Field als Gefängniskommandeur Peter, Russell Shealy als US-Leutnant Morgan, Aarif Rahman als chinesisch-amerikanischer Soldat Tony Wang.

Die Kritiken fallen bislang positiv aus: Auf Rotten Tomatoes verzeichnet der Film eine Zustimmung von 100 Prozent. Der Metacritic-Wert steht noch aus. Ein offizieller Trailer wurde bereits veröffentlicht. In einer Rezension wird «Once Upon a Time in the Middle East» als «Breakneck Blockbuster» beschrieben, der Food-Porn mit Kriegsdevastation mische. Der Film gilt als chinesischer Oscar-Beitrag für die Kategorie Bester internationaler Film. Eine Oscar-Nominierung für China in dieser Kategorie gab es zuletzt 2002 mit Zhang Yimous «Hero» – eine Durststrecke, die dieser bombastische Beitrag nach Einschätzung der Kritik kaum beenden dürfte.

Der Film verbindet Genreelemente aus Kriegsfilm, Restaurantdrama und Gemeinschaftsporträt. Die Handlung zeigt, wie ein gastronomischer Zufluchtsort inmitten eines bewaffneten Konflikts zum Schauplatz von Hoffnung und Überlebenswillen wird. Mit der US-Veröffentlichung im Oktober 2026 dürfte der Film auch international breitere Aufmerksamkeit erhalten, nicht zuletzt im Hinblick auf die kommende Oscar-Saison.

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