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BMW startet iX3-Auslieferungen in den USA früher als geplant

BMW kann die Nachfrage nach dem neuen iX3 kaum bedienen: Über 100.000 Bestellungen liegen vor, die Produktion läuft rund um die Uhr. In den USA beginnen die Auslieferungen nun früher als ursprünglich vorgesehen.

BMW begins iX3 deliveries early in the US as demand surges
BMW startet iX3-Auslieferungen in den USA früher als geplant
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BMW hat die Auslieferung des neuen iX3 in den USA vorzeitig gestartet. Der Elektro-SUV stößt auf deutlich größere Nachfrage als vom Hersteller erwartet, sodass einige Kunden ihr Fahrzeug früher erhalten als ursprünglich geplant. Das berichtet das Fachportal Electrek.

Nach Angaben des Berichts liegen für den iX3 bereits mehr als 100.000 Bestellungen vor. BMW kann die Fahrzeuge nach eigener Darstellung nicht schnell genug produzieren, um die Nachfrage zu bedienen. Das neue Werk, in dem der iX3 gefertigt wird, arbeitet inzwischen im Drei-Schicht-Betrieb und läuft rund um die Uhr.

Der iX3 ist das erste Modell auf Basis der neuen «Neue Klasse»-Plattform von BMW. Mit dieser Architektur will der Münchner Hersteller seine Elektrofahrzeuge technisch neu aufstellen und gegenüber der Konkurrenz wettbewerbsfähiger machen. Der iX3 markiert damit den Auftakt einer ganzen Modellfamilie: Noch in diesem Herbst soll mit dem iX4 das nächste Fahrzeug auf der neuen Plattform vorgestellt werden.

Die frühen Auslieferungen in den USA sind bemerkenswert, weil der Markt für Elektroautos dort zuletzt uneinheitlich lief. Während einige Hersteller ihre Produktion drosselten oder Preise senkten, verzeichnet BMW für den iX3 eine anhaltend hohe Nachfrage. Der Hersteller reagiert darauf mit einer Ausweitung der Fertigungskapazitäten und einer engeren Taktung der Produktion.

Für europäische Kunden, insbesondere in Deutschland, ist die Entwicklung ebenfalls relevant. Der iX3 wird in einem Werk gefertigt, das nach BMW-Angaben mit drei Schichten arbeitet, um die Auftragsbücher abzuarbeiten. Ob und wann deutsche Besteller von vorgezogenen Lieferterminen profitieren, ist nicht bekannt. Klar ist jedoch, dass die hohe Nachfrage den Zeitplan für alle Märkte beeinflusst.

Der iX3 ist Teil einer breiteren Strategie, mit der BMW seine Elektromodelle technisch und wirtschaftlich auf eine neue Grundlage stellen will. Die «Neue Klasse» soll Reichweite, Ladeleistung und Softwarearchitektur verbessern. Der Erfolg des iX3 gilt daher als wichtiger Indikator dafür, ob diese Strategie am Markt ankommt.

Mit über 100.000 Bestellungen vor dem eigentlichen Marktstart setzt der iX3 bereits vor der flächendeckenden Auslieferung ein deutliches Signal. Für BMW bedeutet das Rückenwind, aber auch logistische Herausforderungen: Die Produktion muss mit der Nachfrage Schritt halten, ohne dass die Qualität leidet. Die kommenden Monate werden zeigen, ob das gelingt.

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