Wireva

Trump zeigt sich vor den US-Midterms siegessicher

Vor den Zwischenwahlen am 3. November droht Präsident Trump laut Prognosen der Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus. Hohe Lebenshaltungskosten, Spritpreise und der Krieg gegen den Iran belasten die Stimmung.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Donald Trump gibt sich vor den Zwischenwahlen in den USA siegessicher. Am 3. November werden das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt. Trump erklärte, man werde gewinnen, während aktuelle Prognosen für seine Republikaner ein anderes Bild zeichnen. Die Wahl findet zur Halbzeit der Regierung Trump II statt.

Die Midterms gelten nicht nur als Abstimmung über Abgeordnete in Bundesstaaten und Wahlkreisen, sondern auch als Stimmungstest für die Politik des amtierenden Präsidenten und seiner Administration. Für Trump sieht es derzeit schwierig aus. Hohe Lebenshaltungskosten und Spritpreise belasten viele US-Bürger. Zudem wird der US-israelische Krieg gegen den Iran von vielen kritisch gesehen. Es ist deshalb möglich, dass die Wähler ihrem Präsidenten einen Denkzettel verpassen.

Laut aktuellen Prognosen werden die Republikaner wohl die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren. Im Senat dürfte es knapper werden. Sollten sich auch dort die Demokraten durchsetzen, stünden dem Präsidenten zwei politisch komplizierte Jahre bevor, da seine geplanten politischen Vorhaben dann deutlich schwerer umzusetzen wären. Ein möglicher Machtwechsel im Kongress würde die Handlungsspielräume der Regierung spürbar einschränken.

Die Zwischenwahlen finden alle zwei Jahre zur Halbzeit einer Präsidentschaft statt und gelten als relativ genaues Bild der politischen Stimmung in den Vereinigten Staaten. Gewählt werden alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie 35 der 100 Senatssitze. Aktuell halten die Republikaner 22 dieser Sitze, die Demokraten 13. In Texas werden dem Demokraten James Talarico Chancen gegen den Republikaner und Trump-Loyalisten Ken Paxton eingeräumt. Auch andere Hochburgen der Republikaner könnten an die Demokraten fallen. Im Fokus stehen Alaska, Iowa, Kansas, Maine, Michigan, Nebraska, New Hampshire, North Carolina und Ohio.

Zeitgleich finden 36 Gouverneurswahlen statt. Besonders beobachtet werden Kalifornien, Michigan, Minnesota und Florida. Dort treten die Demokraten Gavin Newsom in Kalifornien, Gretchen Whitmer in Michigan und Tim Walz in Minnesota nicht mehr an, ebenso wie der republikanische Gouverneur Ron DeSantis in Florida. In den demokratisch geprägten Staaten rechnen sich die Republikaner Chancen aus, während sie in Florida um einen sicher geglaubten Erfolg bangen müssen. Auch auf Bürgermeisterebene richtet sich der Blick auf die Wahlen, nachdem der Demokrat Zohran Mamdani im November 2025 die Bürgermeisterwahl in New York gewonnen hat. Der stern führt im Liveblog laufend alle Entwicklungen zu den Midterms zusammen.

Same event, other desks

Story file →