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Roger Clark war bei Arthurs Hustenanfällen in Red Dead Redemption 2 wirklich krank

Der Schauspieler Roger Clark hat verraten, dass die markanten Hustenanfälle von Arthur Morgan in Red Dead Redemption 2 teilweise echt waren: Er war während der Aufnahmen tatsächlich erkältet und nutzte seine Krankheit für die Performance.

Die unverwechselbaren Hustenanfälle von Arthur Morgan in Red Dead Redemption 2 klingen nicht nur authentisch – sie waren es teilweise auch. Wie der Schauspieler Roger Clark in einem Interview verraten hat, wurden einige der markanten Hustenszenen aufgenommen, als er im echten Leben erkältet war. Statt die Krankheit zu verstecken, nutzte er sie für seine Performance.

Clark sprach in einem ausführlichen Gespräch über die Entstehung der Figur Arthur Morgan. Auf die Frage, wie anstrengend es sei, so heftig zu husten, antwortete er überraschend gelassen: «Es ist nicht so schlimm, wie man denkt, weil ich fünf Jahre Zeit hatte, es aufzuteilen.» Wenn eine besonders heftige Hustenszene anstand, wurde sie ans Ende des Arbeitstages gelegt. So blieb die Belastung überschaubar.

Doch Clark ging noch weiter. In den fünf Jahren der Produktion gab es reichlich Erkältungen – und die kamen ihm gelegen. «Ich sagte: Hey, ich habe eine Erkältung, lasst mich da rein. Und sie sagten: Okay», erinnerte sich Clark. Das Ergebnis: «Eine ordentliche Portion Schleim.» Die Aufnahmen seien dadurch «ziemlich verdammt echt» geworden. Für Clark war die Krankheit kein Hindernis, sondern eine Methode, um die Figur glaubwürdiger zu machen.

Arthur Morgans Husten ist ein zentrales Element der Geschichte von Red Dead Redemption 2. Der Charakter infiziert sich früh im Spiel mit Tuberkulose, nachdem er einen Mann für Geld zu Tode geprügelt hat. Es wirkt wie eine grausame karmische Strafe für sein Leben als Gesetzloser. Im weiteren Verlauf wird der Husten immer schlimmer. Zunächst wissen die Spielerinnen und Spieler nicht, warum Arthur so krank ist – bis er Blut hustet, ohnmächtig wird und zum Arzt gebracht wird, wo die Diagnose gestellt wird.

Diese ungewöhnliche Erzählrichtung macht die Geschichte von Red Dead Redemption 2 so einprägsam. Je nach Entscheidung der Spielenden kann Arthur versuchen, sich durch gute Taten zu erlösen. Der Husten begleitet ihn dabei bis zum Ende. Dass Clark für diese Szenen auf echte Erkältungen zurückgriff, verleiht der Darstellung eine zusätzliche Ebene von Authentizität, die sich nicht künstlich erzeugen lässt.

Die Enthüllung zeigt, wie eng bei großen Spieleproduktionen manchmal Kunst und Zufall zusammenliegen. Clark hatte über fünf Jahre hinweg immer wieder mit Erkältungen zu kämpfen – und machte daraus einen der unvergesslichsten Aspekte von Arthur Morgan. Für Fans ist das eine weitere Facette der Figur, die sie so schätzen.

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