Laser-Haarentfernung zu Hause muss für Menschen mit dunklerer Haut nicht grundsätzlich tabu sein. Wer dabei einige Regeln beachtet, kann das Verfahren laut einem Beitrag des Beauty-Magazins Who What Wear auch mit eigenen Geräten sicher nutzen. Entscheidend sind die Wahl des Geräts, die richtige Einstellung und ein sorgfältiger Umgang mit der Haut.
Der Hintergrund ist bekannt: Das Laserlicht zielt auf das Melanin im Haar ab, das die Strahlung aufnimmt und das Haarwachstum langfristig hemmt. Da Melanin auch in der Haut vorkommt, besteht bei dunkleren Hauttypen ein größeres Risiko für Hautreizungen, Verfärbungen oder Hyperpigmentierungen. Deshalb gilt die Behandlung dort als anspruchsvoller als bei hellerer Haut.
Der Beitrag verweist darauf, dass Heimgeräte mit einstellbarer Energie und einem Hauttyp-Modus besonders geeignet sein können, sofern sie für dunklere Hauttöne ausgewiesen sind. Anwenderinnen und Anwender sollten niedrige Stufen wählen, zunächst eine kleine Testfläche behandeln und die Reaktion der Haut über einige Tage beobachten. Auch eine vorherige Rasur, ein Sonnenschutz nach der Behandlung und der Verzicht auf Selbstbräuner oder stark sonnenexponierte Zeiträume werden als sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen genannt.
Wichtig ist außerdem, dass Laser-Haarentfernung das Haar nicht bei jeder Behandlung vollständig und dauerhaft entfernt. Meist sind mehrere Sitzungen in regelmäßigen Abständen nötig, bis das Haarwachstum deutlich nachlässt. Bei Unsicherheiten, bestehenden Hauterkrankungen oder Medikamenten, die die Haut lichtempfindlich machen, sollte vorab ärztlicher Rat eingeholt werden. Die Autorin des Beitrags, Brittany, arbeitet als Junior-Redakteurin bei WWW UK und schreibt dort über Mode, Shopping und Beauty. Zuvor war sie unter anderem bei OK!, Notebook, S Mag und The Mirror tätig.