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München belegt im Großstädteranking erneut den ersten Platz

Im aktuellen Städteranking des Instituts der deutschen Wirtschaft liegt München unter 71 deutschen Großstädten vorn. Frankfurt und Stuttgart folgen, während Erlangen, Ingolstadt und Regensburg aus Bayern ebenfalls Spitzenplätze erreichen.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

München ist im aktuellen Großstädteranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Consult) auf Platz eins gelandet. Die Studie, die im Auftrag von WirtschaftsWoche und ImmoScout24 entstanden ist, bewertet 71 deutsche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Vor der bayerischen Landeshauptstadt rangieren laut Auswertung Frankfurt und Stuttgart.

Die Bewertung stützt sich auf vier Bereiche: Arbeitsmarkt, Immobilien, Wirtschaft und Lebensqualität. Dafür flossen mehr als 100 Indikatoren und über 50.000 Datenpunkte in die Untersuchung ein. München liegt in drei der vier Kategorien auf dem ersten Platz und erreicht im Bereich Wirtschaft den zweiten Rang. Dort führt Frankfurt das Feld an. Damit zeigt sich ein klares Profil: Die bayerische Metropole punktet vor allem dort, wo Beschäftigung, Immobilienmarkt und Alltagsqualität zusammenkommen, während die Finanzmetropole am Main im wirtschaftlichen Teil der Untersuchung vorn liegt.

Auch andere bayerische Städte schneiden gut ab. Erlangen, Ingolstadt und Regensburg belegen im Gesamtranking die Plätze vier bis sechs. Würzburg kommt auf Rang 16, Nürnberg auf Rang 21 und Fürth auf Rang 23. Augsburg landet mit Platz 24 als schwächste bayerische Stadt im Vergleich. Bundesweit bildet Gelsenkirchen das Schlusslicht. Die Platzierungen zeigen, dass Bayern im Städtevergleich breit aufgestellt ist, die Spitzengruppe aber nicht allein aus der Landeshauptstadt besteht.

Die Studie zeigt allerdings auch Schattenseiten der bayerischen Metropole. Die Mieten und Immobilienpreise sind in München bundesweit am höchsten. Zudem verlieren Autofahrer in München mehr Zeit im Stau als in den meisten anderen untersuchten Städten. Diese Faktoren drücken die Bewertung, auch wenn sie im Gesamtergebnis nicht ausschlaggebend sind. Gerade beim Wohnen zeigt sich der Preis des Erfolgs: Eine hohe Attraktivität treibt die Nachfrage und damit die Kosten.

Die Forscher des IW Consult erklären den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Immobilienpreisen damit, dass wohlhabende Bewohner in einer Stadt zu höheren Immobilienpreisen und einem vielfältigen Angebot an Annehmlichkeiten beitragen. Ein Gleichgewicht zwischen Lebensqualität und Bezahlbarkeit ist damit eine zentrale Frage für die Stadtpolitik, auch wenn die Studie selbst keine konkreten politischen Empfehlungen ausspricht.

Neben dem Gesamtranking erstellt das Institut eine zweite Auswertung, die die Entwicklung der Städte über die vergangenen fünf Jahre misst. Diese Dynamik-Rangliste bewertet nicht den aktuellen Stand, sondern die Veränderung. Hier führt Frankfurt, München liegt auf Rang vier und ist damit die dynamischste bayerische Stadt. Der Vergleich macht deutlich, dass eine hohe Position im Gesamtranking nicht automatisch mit dem stärksten Wachstum einhergeht.

Eine eigene Auswertung widmet sich außerdem dem Thema Künstliche Intelligenz. Dabei liegt München vorn und gilt als Standort mit dem stärksten KI-Ökosystem. Die Stadt weist laut Studie die höchste Dichte an KI-Startups auf und verzeichnet besonders viele Stellenausschreibungen mit Bezug zu KI. Auch bei Patenten zur Digitalisierung und beim Anteil digitaler Vorreiterunternehmen schneidet München stark ab. Diese Stärken fließen allerdings nicht in das Gesamtranking ein, sondern stehen als gesonderter Befund daneben.

Die Studie erscheint jährlich, was Vergleiche über die Zeit ermöglicht. Die genaue Gewichtung der einzelnen Kriterien wird in den vorliegenden Angaben nicht im Detail beschrieben, sodass sich nicht im Einzelnen nachvollziehen lässt, wie stark jeder Faktor das Endergebnis beeinflusst.