Der Streamingdienst Peacock hat eine neue Reality-Wettbewerbsserie mit dem Titel «Assassins» in Auftrag gegeben. Das Format basiert auf dem gleichnamigen Stealth-Spiel, das an vielen High Schools und Universitäten verbreitet ist. Als Executive Producer ist Hollywood-Star Scarlett Johansson an Bord, die damit erstmals in den Bereich der Reality-Unterhaltung einsteigt.
Die Serie folgt einer Gruppe von Spielern, die sich in einem «rücksichtslosen Spiel voller gerissener Strategie und Cleverness» messen. Das geht aus der offiziellen Synopsis hervor. Vom ersten Moment an müssen die Teilnehmer auf der Hut sein, denn das Spiel verlangt ständige Wachsamkeit und taktisches Geschick. Das Format verspricht damit eine Mischung aus Nervenkitzel und psychologischem Wettkampf.
Produziert wird «Assassins» von der Sony-Tochter B17 Entertainment. Deren Gründer Brien Meagher und Rhett Bachner fungieren neben Johansson als Executive Producer. Für Johansson, die dem Publikum vor allem durch ihre Rolle als Black Widow im Marvel-Universum bekannt ist, markiert das Projekt einen neuen Karriereweg hinter der Kamera. Sie erweitert damit ihr Portfolio als Produzentin um ein Format, das sich an ein junges Publikum richtet.
Das ursprüngliche Spiel «Assassins» ist ein Verfolgungsspiel, bei dem die Teilnehmer versuchen, sich gegenseitig auszuschalten, indem sie ihre Zielpersonen mit Wasserpistolen oder ähnlichen Mitteln markieren. Es erfreut sich besonders an Schulen und Universitäten großer Beliebtheit, da es Teamgeist, Kreativität und strategisches Denken fördert. Die genauen Regeln variieren je nach Gruppe, doch das Grundprinzip bleibt gleich: Wer zuerst alle seine Ziele eliminiert, gewinnt.
Peacock hat mit der Bestellung von «Assassins» einen weiteren Schritt in Richtung unkonventioneller Wettbewerbsformate gemacht. Der Streamingmarkt ist hart umkämpft, und Plattformen suchen zunehmend nach frischen Ideen, die sich von klassischen Reality-Shows abheben. Die Verbindung eines bekannten Schulspiels mit einer prominenten Produzentin wie Johansson könnte dem Format zu Aufmerksamkeit verhelfen.
Ein Starttermin für «Assassins» wurde bislang nicht bekannt gegeben. Auch Details zur Besetzung oder zum Austragungsort der Wettkämpfe stehen noch aus. Klar ist jedoch, dass die Serie auf eine junge Zielgruppe abzielt, die sich für spielerische Wettbewerbe und strategische Herausforderungen begeistert.
Für Johansson ist es nicht die erste Tätigkeit als Produzentin, doch im Reality-Genre betritt sie Neuland. Ob das Format an den Erfolg ähnlicher Wettbewerbsserien anknüpfen kann, wird sich zeigen. Peacock setzt jedenfalls auf die Kombination aus bekannter Spielmechanik und prominenter Beteiligung, um im wachsenden Streaming-Angebot Akzente zu setzen.