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Fortuna Düsseldorf trennt sich von Trainer Alexander Ende

Nach dem 1:3 gegen den 1. FC Saarbrücken zieht Fortuna Düsseldorf die Konsequenzen und beendet die Zusammenarbeit mit Trainer Alexander Ende. Jens Langeneke übernimmt vorerst als Interimslösung.

Der Fußball-Drittligist Fortuna Düsseldorf hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Alexander Ende getrennt. Das gab der Verein einen Tag nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken bekannt. Bis auf weiteres soll der langjährige Fortuna-Profi Jens Langeneke die Mannschaft betreuen. Der Zweitliga-Absteiger reagiert damit auf den unbefriedigenden Saisonstart und die anhaltende sportliche Misere.

Sportvorstand Samir Arabi begründete die Entscheidung mit der Notwendigkeit eines neuen Impulses. «Wir sind nach eingehender Analyse zu der Überzeugung gelangt, dass wir jetzt einen neuen Impuls setzen müssen», sagte Arabi. Zuvor hatte die Fortuna nach drei Pflichtspielniederlagen zum Auftakt zwar eine gewisse Stabilisierung erreicht, steckt nach zehn Spieltagen und vier Niederlagen in der Liga jedoch weiter im Mittelfeld fest. Am Samstag verpasste es die Mannschaft, den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen.

Alexander Ende zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. «Ich respektiere die Entscheidung des Vereins, bedauere sie aber auch gleichzeitig. Ich hatte den festen Glauben, dass die Arbeit und die Entwicklung der letzten Wochen uns zum gemeinsamen Ziel geführt hätten», sagte der 47-Jährige. Ende war in der Schlussphase der vergangenen Saison zur Fortuna gekommen, konnte den Abstieg aus der 2. Bundesliga aber nicht mehr verhindern. Nun endet sein Engagement vorzeitig.

Jens Langeneke ist für den Verein keine unbekannte Größe. Der gebürtige Düsseldorfer kam 2006 als Spieler zur Fortuna und erlebte den Aufstieg von der 3. Liga bis in die Bundesliga mit. Seit 2015 war er im Nachwuchsbereich des Clubs als Trainer tätig und betreute zuletzt das Oberliga-Team. Nun soll der Clubidol die Profimannschaft vorerst übernehmen und für Stabilität sorgen. Eine dauerhafte Lösung ist damit noch nicht gefunden.

Die sportliche Situation bleibt angespannt. Nach zehn Spieltagen liegt die Fortuna im Mittelfeld der 3. Liga, der Abstand zur Spitzengruppe ist bereits angewachsen. Die kommende Aufgabe hat es in sich: Am nächsten Samstag müssen die Düsseldorfer bei Hansa Rostock antreten. Ein Erfolgserlebnis in Rostock wäre für den neuen Trainer und die Mannschaft ein wichtiges Signal im Kampf um den Anschluss nach oben.

Die Trennung von Ende ist bereits die zweite Trainerentlassung in dieser Saison in der 3. Liga. Für die Fortuna geht es nun darum, schnell Ruhe in den Verein zu bringen und die sportliche Talfahrt zu stoppen. Langeneke genießt als ehemaliger Spieler und langjähriger Nachwuchstrainer hohes Ansehen bei den Fans. Ob er die Mannschaft dauerhaft führen wird, ließ der Verein offen. Zunächst gilt es, die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten und die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu bringen.