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Tankrabatt stößt an Grenzen: Debatte über Spritpreise und Alternativen

Die Bundesregierung reagiert mit einem Tankrabatt auf hohe Spritpreise. Doch der Vorstoß ist teuer und löst das Problem nicht, sagen Kritiker. Ein Kommentar regt zum Umdenken an: weniger fahren, Deutschlandticket nutzen, Tempolimit einführen und Gewerbetreibende entlasten.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die Bundesregierung hat einen neuen Tankrabatt auf den Weg gebracht, um die stark gestiegenen Spritpreise abzufedern. Das Vorhaben ist gut gemeint, aber teuer für die Staatskasse und löst das eigentliche Problem nicht – das räumen selbst Befürworter ein. Angesichts von Preisen von 2,35 bis 2,40 Euro pro Liter fühlen sich viele Autofahrer abgezockt. Zwischen zwei Euro und 2,40 Euro liegen immerhin zwanzig Prozent. Doch die Verantwortlichen für die hohen Preise sind nicht in Berlin zu suchen, sondern in den internationalen Krisen und Förderländern.

Der Tankrabatt belastet den Haushalt, ohne die Ursachen anzugehen. Die Regierung hat kaum Einfluss auf das Weltgeschehen, das die Ölpreise treibt. Stattdessen wird der Unmut oft an der falschen Adresse abgeladen. Dabei gäbe es wirksame Hebel, die jeder selbst in der Hand hat. Wer sein Auto in der Woche fünfmal bewegt, könnte auf eine Fahrt verzichten. Wer 10.000 Kilometer im Jahr fährt, könnte in zwölf Monaten mit 8.000 Kilometern auskommen. Das sind zwanzig Prozent weniger Kilometer und zwanzig Prozent weniger Ausgaben für Benzin oder Diesel. Berufspendler, die nicht einfach weniger fahren können, sollten das Deutschlandticket prüfen. Es kostet 63 Euro im Monat, mit Arbeitgeberzuschuss nur 44,10 Euro – weniger als eine Tankfüllung. Viele Vorurteile gegenüber Regionalzügen halten einer ehrlichen Prüfung nicht stand.

Nicht überall gibt es eine Alternative zum Auto. In manchen Landstrichen hält kein Regionalzug, der Bus fährt viermal am Tag. Doch das betrifft nicht alle Pendler. Wo Homeoffice möglich ist, kann ein Tag pro Woche den Spritverbrauch um zwanzig Prozent senken. Auch das Tempo spielt eine Rolle: Niedrigeres Tempo bedeutet geringeren Verbrauch. Ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 40 in der Stadt würde den Verbrauch spürbar senken. In fast allen anderen Ländern gibt es solche Regeln, nur in Deutschland nicht. Die Autolobby argumentiert, man sei auf der richtigen Spur, doch das überzeugt nicht alle.

Für Handwerker, Speditionen und Pflegekräfte, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, braucht es gezielte Entlastungen. Eine Möglichkeit wäre, gewerblich genutzte Fahrzeuge von der Kfz-Steuer zu befreien, solange die Spritpreiskrise anhält. Bei Speditionen könnte auch die Lkw-Maut angepasst werden. Solche Vorschläge stoßen in der Verwaltung oft auf Bedenken wegen Paragrafen und Zuständigkeiten. Doch wenn die politische Führung ein klares Ziel vorgibt, finden sich Wege. Marktwirtschaftlich ist die Lage einfach: Weil Öl weltweit knapp ist, steigen die Preise. Der beste Schutz vor steigenden Preisen ist, weniger zu verbrauchen. Der Tankrabatt mag kurzfristig entlasten, doch ohne Verhaltensänderung und strukturelle Anreize bleibt er ein teures Pflaster.

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