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«The Blood of Dawnwalker»: Alle Enden im Überblick inklusive Geheim-Endings

Der Action-Rollenspiel-Hit «The Blood of Dawnwalker» bietet zahlreiche Enden, darunter zwei geheime Abschlüsse. Ein Guide fasst alle Varianten zusammen – vom schnellen Sieg über Verrat bis zum Scheitern an der Zeitgrenze.

Der Action-Rollenspiel-Hit «The Blood of Dawnwalker» führt Spielerinnen und Spieler durch die düstere Welt von Vale Sangora. Doch wie endet die Reise von Protagonist Coen eigentlich? Ein umfassender Guide hat nun sämtliche Abschlüsse des Spiels aufgeschlüsselt – inklusive zweier geheimer Enden, die nur unter besonderen Bedingungen erreichbar sind. Die gute Nachricht für alle, die mehrere Varianten sehen wollen: Alle Enden lassen sich in einem einzigen Durchlauf freischalten, sofern man regelmäßig Sicherungsstände anlegt.

Bevor es überhaupt zum großen Showdown in der Festung des Vampirfürsten Brencis kommt, können Spieler bereits früh alternative Wege einschlagen. Das Geheim-Ende «Der Held, den sie verdienen» etwa wird erreicht, wenn Coen über den sogenannten Feiglingspfad das Tal verlässt. Er rettet weder seine Familie, noch stellt er sich Brencis – stattdessen beginnt er einfach ein neues Leben. Fans erinnert das an die humorvollen Joke-Endings aus den «Far Cry»-Teilen 4 und 6. Ein zweites Geheim-Ende namens «Für immer zusammen» ist an die Quest «Home Sweet Home» gekoppelt. Normalerweise müssen Spieler erkennen, dass sie sich in einer Zeitschleife befinden, um zu entkommen. Wer die Konfrontation mit der eigenen Schuld vermeidet, bleibt jedoch für immer in einem traumähnlichen Zustand gefangen.

Deutlich düsterer wird es, wenn die 30-Tage-Frist verstreicht, die das Spiel vorgibt. Dann opfert Brencis Coens gesamte Familie – eine schnelle Zwischensequenz zeigt, wie der Protagonist den Moment des Mordes an seinen Liebsten spürt. Gelingt es dagegen, den Vampirfürsten rechtzeitig zu besiegen, winkt das gute Ende «In letzter Sekunde». Coen stoppt das Ritual und befreit seine Familie, muss jedoch feststellen, dass Brencis seine Schwester Lunka bereits in einen Vampir verwandelt hat.

Die weiteren guten Enden hängen davon ab, wie Spieler die Burg von Brencis stürmen. Wer sich allein durchschlägt – entweder über die Mauern bei Nacht oder durch einen geheimen Seiteneingang, den Pater Florin verrät – erhält den Erfolg «Der Volksheld». Wer hingegen die kompletten Questreihen der Verbündeten abschließt, kann mit ihnen gemeinsam in den Kampf ziehen. Lacra führt dabei zur Mission «Mitternachts-Abrechnung» und dem Trophäen-Erfolg «Der Vatermörder», während Crakes Quest «Fall vor der Dämmerung» den Titel «Der Knyazmacher» freischaltet.

Besonders tückisch ist das Ende «Der Überläufer». Hier verraten Spieler ihre Verbündeten an Brencis, um die eigene Familie zu retten. Dazu müssen sie zunächst die Verstecke von Lacra und Crake kennen und dann im Dialog mit dem Vampirfürsten die richtigen Antworten wählen. Alternativ lässt sich der Verrat auch während der finalen Mission der Verbündeten begehen – inklusive der Möglichkeit, anschließend auch den ehemaligen Weggefährten selbst zu hintergehen.

Nach dem Kampf gegen Brencis folgt der Epilog «Die Dinge werden sich ändern». Coen kehrt nach Laslea Glen zurück und hilft den Dorfbewohnern bei den Vorbereitungen auf den Winter. In einer Höhle versteckt er seine vampirisierte Schwester Lunka und sucht nach einem Heilmittel. Dabei erhält er Unterstützung von alten und neuen Verbündeten: Lacra erscheint, sofern sie nicht verraten wurde, und Vicho taucht auf, wenn er am Leben gehalten wurde. Zudem stellt sich ein geheimnisvoller Charakter namens Neberu als einer der Schiedsrichter vor und überbringt ein Angebot der Auguren. Am Ende verlässt Coen das Tal mit Lunka, die verhüllt in einem Karren liegt – bereit für die nächste Etappe seiner Reise.

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