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Huthi-Rebellen greifen Bürohochhaus im Zentrum von Riad an

Bei einem Angriff der Huthi-Rebellen auf einen 34-stöckigen Verwaltungsturm des staatlichen Ölkonzerns Aramco in der saudischen Hauptstadt Riad wurden Teile der Fassade beschädigt. Verletzte oder Tote wurden nicht gemeldet. Die Attacke reiht sich in eine Serie von Angriffen ein, die sich in den vergangenen Monaten verschärft hat.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Im Zentrum der saudischen Hauptstadt Riad ist ein Bürohochhaus Ziel eines Angriffs der jemenitischen Huthi-Rebellen geworden. Getroffen wurde ein 34 Stockwerke hohes Verwaltungsgebäude, das dem staatlichen Ölkonzern Aramco gehört. Herabfallende Trümmer verursachten nach Angaben der Behörden nur einen begrenzten Schaden. Menschen kamen nicht ums Leben, und Verletzte wurden ebenfalls nicht gemeldet.

Der Angriff ereignete sich im Geschäftsviertel der Stadt. Ein im Netz verbreitetes Video soll zeigen, wie die Glasfassade über mehrere Etagen zerstört wurde. Die Aufnahmen machen das Ausmaß der Beschädigung sichtbar, auch wenn die Behörden den Schaden insgesamt als begrenzt bezeichnen. Der Konzern Aramco ist eines der wichtigsten Unternehmen des Landes und hat seinen Verwaltungssitz in der Region Riad.

Die Attacke fällt in eine Phase, in der die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien deutlich zugenommen haben. Ziele sind nach den vorliegenden Angaben unter anderem Flughäfen und Infrastruktur der Ölindustrie. Eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition teilte mit, dass im Raum Riad und im Süden des Landes Drohnen und Marschflugkörper abgefangen worden seien. Der Zivilschutz gab zudem neue Warnungen für die Hauptstadt heraus.

Der Konflikt hat sich nach einer Waffenruhe aus dem Jahr 2022 wieder zugespitzt. Die Entwicklung steht laut Berichten im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Iran und Israel beziehungsweise den USA. Saudi-Arabien führt seit 2015 eine Militärkoalition an, die die international anerkannte Regierung im Jemen unterstützt. Die Luftangriffe der Koalition auf jemenitisches Gebiet dauern an, wie auch die Huthi-Seite bestätigt.

Die Folgen dieser Kämpfe treffen vor allem die Zivilbevölkerung im Jemen. Nach einem Luftangriff auf Sanaa stieg die Zahl der Todesopfer auf 33, darunter 13 Kinder. Das von den Huthi kontrollierte Gesundheitsministerium meldete zudem 39 weitere Verletzte. Das Jemen Data Project zählte im vergangenen Monat mindestens 140 getötete Zivilisten. Allein im Oktober wurden über 430 Bombardierungen durch die saudisch geführte Koalition im Jemen registriert.