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Eklat vor Nations-League-Spiel: Irlands Pressekonferenz abgebrochen

Die Pressekonferenz der irischen Nationalmannschaft vor dem Nations-League-Rückspiel gegen Israel ist eskaliert. Nach Auseinandersetzungen mit israelischen Journalisten brach der irische Verband die Medienrunde ab.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Die Pressekonferenz der irischen Fußball-Nationalmannschaft vor dem Nations-League-Rückspiel gegen Israel ist am Samstag abgebrochen worden. Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson hatte für Fragen zur Verfügung gestanden, als israelische Journalisten ihn mit Vorwürfen konfrontierten. Die Situation eskalierte, als ein Reporter den mutmaßlichen Anschlag auf eine Flydubai-Maschine ansprach und den Trainer fragte: «Was sagen Sie zu den Menschen, die Sie unterstützen? Ihre Ideologie basiert auf Mord.»

Der irische Pressesprecher erklärte, Fragen dieser Art würden nicht angenommen. Ein weiterer Journalist warf den irischen Spielern vor, israelische Spieler während der Partie als «Affen» zu bezeichnen. Ein Funktionär unterbrach ihn mit den Worten, dies sei «völlig unwahr», und nahm ihm das Mikrofon weg. Als der Reporter protestierte, beendete die irische Delegation die Pressekonferenz abrupt. Nach dem Abbruch waren nur noch irische Medien zugelassen.

Der Vorfall steht im Kontext wochenlanger Spannungen vor der Partie, die an diesem Sonntag in Backa Topola in Serbien ausgetragen wird. Bereits beim Hinspiel in Ungarn hatten die irischen Spieler auf die üblichen Fairness-Gesten verzichtet und etwa beim Abspielen der israelischen Hymne die Köpfe geneigt. Israels Außenminister Gideon Saar warf Dublin daraufhin vor, «auf der falschen Seite der Geschichte» zu stehen.

Hintergrund der angespannten Atmosphäre ist auch die irische Haltung zum militärischen Vorgehen Israels im Gazastreifen. In Irland gab es im Vorfeld Forderungen nach einem Boykott des Spiels. Die Republik Irland gehört seit Beginn der israelischen Militäroffensive im Oktober 2023 zu den europäischen Ländern, die besonders deutlich ihre Unterstützung für die Palästinenser zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig betont Dublin ausdrücklich das Existenzrecht Israels, hat aber 2024 den Staat Palästina offiziell anerkannt.

Der abgebrochene Medienauftritt ist ein weiterer Eklat in einer Reihe von Zwischenfällen rund um die Begegnung. Schon vor dem Hinspiel hatte es politische Spannungen gegeben. Die Sicherheitsbedenken hatten dazu geführt, dass das Rückspiel nicht in Irland, sondern in Serbien ausgetragen wird. Die israelischen Behörden hatten den Vorfall an Bord der Flydubai-Maschine als «Terrorakt» eingestuft. Der Co-Pilot hatte den Piloten auf einem Flug von Dubai nach Israel mit einer Notaxt angegriffen, wurde aber von Passagieren überwältigt, sodass die Maschine sicher landen konnte.

Die irische Delegation hat zu den genauen Umständen des Abbruchs bislang keine weitere Stellungnahme abgegeben. Der Verband hatte nach dem Eklat lediglich irischen Medien Zugang gewährt. Das Spiel am Sonntag soll trotz der Vorfälle wie geplant stattfinden.

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