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Technische Panne auf dem Hamburger Dom: 22-Jähriger sitzt stundenlang im Kettenkarussell fest

Am Dienstag mussten Fahrgäste in 25 Metern Höhe in einem Kettenkarussell auf dem Hamburger Dom ausharren. Ein lautes Knacken kündigte die Panne an, die Einsatzkräfte stundenlang beschäftigte.

Dom in Hamburg: Wie ein 22-Jähriger stundenlang im Kettenkarussell festsaß
Hamburger Dom: 22-Jähriger sitzt stundenlang in 25 Metern Höhe im Kettenkarussell fest
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Ein lauter Knack, dann blieb die Fahrt stehen: Auf dem Hamburger Dom sind am Dienstag mehrere Menschen stundenlang in einem Kettenkarussell in etwa 25 Metern Höhe festgesessen. Unter den Betroffenen war auch der 22-jährige Sigurd Büchel, der die Panne aus nächster Nähe erlebte. „Plötzlich hat es einen ziemlich lauten Knack gemacht“, schilderte er gegenüber dem Spiegel. Was wie ein harmloser Zwischenfall klang, entwickelte sich zu einem mehrstündigen Einsatz für die Rettungskräfte.

Nach Angaben der Feuerwehr waren insgesamt 23 Menschen in dem Fahrgeschäft eingeschlossen, als die Technik versagte. Die genaue Ursache der Störung war zunächst unklar, die Ermittlungen dazu dauerten am Abend an. Die Fahrgäste mussten in schwindelerregender Höhe ausharren, während die Einsatzkräfte einen Plan zur Bergung entwickelten. Die Rettung gestaltete sich aufwendig: Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter ein, um die Menschen einzeln aus den Gondeln zu holen. Für die Betroffenen bedeutete das lange Minuten des Wartens bei Wind und Wetter, bevor sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Der Vorfall ereignete sich auf dem traditionsreichen Hamburger Dom, einem der größten Volksfeste Norddeutschlands, das jedes Jahr Hunderttausende Besucher anzieht. Gerade an einem Dienstag, der eigentlich als ruhigerer Tag gilt, waren die Fahrgeschäfte gut besucht. Die plötzliche Panne sorgte nicht nur bei den direkt Betroffenen für Aufregung, sondern auch bei den zahlreichen Schaulustigen, die sich am Boden versammelten und die Bergungsarbeiten verfolgten.

Sigurd Büchel beschrieb die Situation als beklemmend: Nach dem Knacken sei das Karussell abrupt zum Stillstand gekommen, ohne dass die Fahrgäste zunächst wussten, was los war. Erst nach und nach wurde klar, dass es sich nicht um eine kurze Unterbrechung handeln würde. Die Einsatzkräfte arbeiteten sich systematisch vor, um jede Gondel zu erreichen und die Insassen sicher nach unten zu bringen. Die Bergung dauerte mehrere Stunden, in denen die Betroffenen geduldig ausharren mussten.

Die Feuerwehr lobte das ruhige Verhalten der Fahrgäste, das die Rettungsarbeiten erheblich erleichtert habe. Panik sei ausgeblieben, die Menschen hätten kooperiert und die Anweisungen der Einsatzkräfte befolgt. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand, die Betroffenen kamen mit dem Schrecken davon. Einige von ihnen wurden nach der Bergung von Rettungssanitätern betreut und vorsorglich untersucht, mussten aber nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Betreiber des Fahrgeschäfts stand nach dem Vorfall vor Ort den Behörden Rede und Antwort. Das Kettenkarussell wurde vorerst außer Betrieb genommen, bis die genaue Ursache der Panne geklärt ist. Ob und wann die Attraktion wieder in Betrieb gehen kann, blieb am Abend offen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur technischen Störung aufgenommen, ein Fremdverschulden war zunächst nicht erkennbar.

Für die Besucher des Hamburger Doms war der Zwischenfall ein Schock, für die Betroffenen ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden. Die Veranstalter des Volksfestes zeigten sich erleichtert, dass alle Menschen unversehrt geborgen werden konnten, und kündigten an, die Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen. Der Hamburger Dom geht am Mittwoch planmäßig weiter, das betroffene Karussell bleibt jedoch bis auf Weiteres gesperrt.

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