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Sony nennt erstmals Verkaufszahl von Marvel's Wolverine und hebt Prognose an

Sony hat erstmals konkrete Verkaufszahlen für Marvel's Wolverine veröffentlicht und die Umsatzprognose für den PlayStation-Bereich erhöht. Vor dem erwarteten Start von GTA 6 zeigt der Konzern Zuversicht, während die PS5-Verkäufe weiter sinken.

Sony hat erstmals eine offizielle Verkaufszahl für Marvel's Wolverine genannt: Bis zum 4. November wurden mehr als 2,4 Millionen Einheiten abgesetzt. Das Spiel war im September erschienen, also rund 50 Tage vor dem Stichtag. Die Zahl fällt in eine Phase, in der der Konzern seine Erwartungen für das Geschäft mit der PlayStation deutlich nach oben korrigiert hat.

Die Prognose für den Umsatz im PlayStation-Segment wurde um sechs Prozent angehoben. Als Grund nennt Sony vor allem den Verkauf von Software, die nicht aus dem eigenen Haus stammt. Auch die Gewinnprognose stieg um sechs Prozent, unterstützt durch Kostenverbesserungen. Zusätzlich trugen Netzwerkdienste wie PlayStation Plus zum positiven Ausblick bei.

Einen wichtigen Anteil an den Erwartungen hat GTA 6. Sony rechnet damit, dass das Spiel den Software-Absatz deutlich antreibt. Bislang ist es nur für die PS5 angekündigt, erscheint aber auch für Xbox Series X und S. Entwickelt wird es von Rockstar. Der Konzern verweist darauf, dass der Titel das Geschäftsjahr prägen dürfte, das am 31. März 2027 endet.

Weniger gut läuft es beim Hardware-Absatz. Die Verkäufe der PS5 sinken weiter, was Sony in dieser Phase des Produktzyklus erwartet hatte. Der Konzern beschreibt die PlayStation-Plattform dennoch als stabil wachsend. Auf dem Papier stützt das auch die Nutzerzahlen: Im September erreichten die monatlich aktiven Nutzer 127 Millionen, ein Plus von sieben Prozent und ein Rekord für diesen Monat.

Parallel bereitet Sony die nächste Hardware-Generation vor, zu der nach bisherigen Angaben eine PS6 und möglicherweise ein Handheld gehören. Die Preise der PS5 wurden zuletzt erhöht, was der Konzern mit gestiegenen Speicherkosten begründet, die im Zusammenhang mit der Nachfrage nach KI-Anwendungen stehen. Sony geht davon aus, dass die Profitabilität im Hardware-Geschäft in diesem Geschäftsjahr stabil bleibt, und soll die Speicherbeschaffung für das nächste Jahr mit Zulieferern abgestimmt haben.

Auch bei den Spielen gibt es Verschiebungen. God of War Ragnarök-Nachfolger Laufey wurde von Februar auf Mai 2027 verschoben. Zu den Erfolgen der jüngeren Vergangenheit zählen Ghost of Yotei, das in rund 32 Tagen 3,3 Millionen Mal verkauft wurde, sowie Marvel's Spider-Man 2, das am ersten Tag 2,5 Millionen Einheiten erreichte und nach 107 Tagen die Marke von zehn Millionen überschritt.

Außerhalb des Konsolenmarkts meldet sich die Spielebranche mit einer Nachricht zu Silent Hill. Komponist Akira Yamaoka kündigte eine US-Tournee für 2027 an. Sie beginnt am 17. März in Oakland und umfasst acht Konzerte. Der Ticketverkauf startet am 6. November. Für die Silent-Hill-Reihe ist ein Remake für 2026 im Gespräch, außerdem wird an einer Filmadaption gearbeitet.

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