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Prime-Video-Serie Campus Drivers wird als neue Maxton Hall gefeiert

Die französische Serie Campus Drivers nach der Buchreihe von C.S. Quill erinnert an den Erfolg von Maxton Hall. Kritiker loben vor allem die langsam aufgebaute Romanze und die Dynamik zwischen Feinden und Liebenden.

Die Prime-Video-Serie Campus Drivers gilt in ersten Besprechungen als würdige Nachfolgerin von Maxton Hall. Die französische Produktion basiert auf der Buchreihe von C.S. Quill und erzählt eine Romanze, die sich bewusst Zeit lässt. Das Magazin Cosmopolitan Italia sieht darin genau das Format, auf das Fans der Young-Adult-Romanze seit dem Erfolg der deutschsprachigen Serie gewartet haben.

Im Mittelpunkt steht die Beziehung zweier Figuren, die sich zunächst kaum ausstehen können. Die Dynamik zwischen Feinden und Liebenden, im englischen Fachjargon als Enemies-to-Lovers bekannt, bildet das Herzstück der Handlung. Besonders gelobt wird das langsame Tempo der Annäherung. Es gibt den Figuren Raum, sich schrittweise zu öffnen, statt die Gefühle in wenigen Episoden zu überhasten. Gerade diese Zurückhaltung unterscheidet die Serie nach Lesart der Besprechung von schneller produzierten Teenie-Formaten.

Der männliche Hauptcharakter wird als sogenannter Bad Boy mit einer belasteten Vergangenheit angelegt. Diese Konstellation kennt das Genre gut, doch die Serie setzt sie laut Besprechung mit viel Sorgfalt um. Die Vergangenheit des Protagonisten wird nicht als bloße Kulisse behandelt, sondern wirkt sich unmittelbar auf sein Verhalten gegenüber der weiblichen Hauptfigur aus. Ein zentraler Handlungsstrang ist das erzwungene Zusammenleben der beiden Hauptfiguren. Es macht die Spannungen zwischen ihnen täglich sichtbar und zwingt sie zugleich zu einer Nähe, die die Geschichte trägt.

Die Autorin der Besprechung ordnet Campus Drivers in einen größeren Trend ein. Die Young-Adult-Romanze hat sich in den vergangenen Jahren als erfolgreiches Erzählformat etabliert, und Serien wie Maxton Hall haben gezeigt, dass ein großes Publikum für solche Geschichten vorhanden ist. Campus Drivers wird vor diesem Hintergrund als möglicher Erbe dieser Entwicklung beschrieben. Dass die Serie aus Frankreich stammt, ist dabei ein bemerkenswerter Aspekt, denn das Genre wurde bislang vor allem durch deutschsprachige und englischsprachige Produktionen geprägt. Die Besprechung lässt offen, wie stark die französische Herkunft die Erzählweise beeinflusst. Sie stellt jedoch heraus, dass die Serie ihre Vorlage eigenständig umsetzt.

Konkrete Zahlen zur Reichweite oder zu Zuschauerquoten nennt die Besprechung nicht. Auch zu einer möglichen Verlängerung der Serie um weitere Staffeln gibt es keine Angaben. Die Bewertung stützt sich deshalb allein auf die inhaltliche Qualität der Adaption: auf Erzähltempo, Figurenzeichnung und die Wirkung der Romanze, die ausdrücklich gelobt wird. Für Leserinnen und Leser, die dem Genre nahestehen, ist die Serie damit vor allem ein Hinweis, dass die Erzählform des langsam wachsenden Gefühls auch außerhalb der bekannten Erfolgsproduktionen Anklang finden kann.

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