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Abinader ruft Dominikaner vom Vatikan aus zum Gebet für Papst Leo XIV. auf

Präsident Luis Abinader hat die Dominikanische Republik vom Vatikan aus zu Gebeten für die Gesundheit von Papst Leo XIV. aufgerufen. Begleitet von First Lady Raquel Arbaje betete er vor dem Bild der Virgen de la Altagracia und erneuerte die Einladung an den Pontifex, 2027 das Land zu besuchen.

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Präsident Luis Abinader hat die Bevölkerung der Dominikanischen Republik dazu aufgerufen, sich im Gebet für die Gesundheit von Papst Leo XIV. zu vereinen. Der Appell erfolgte während eines besinnlichen Moments in den Gärten des Vatikans, an dem auch First Lady Raquel Arbaje teilnahm. Vor dem Bild der Virgen de la Altagracia, der Schutzpatronin des dominikanischen Volkes, bat der Staatschef um die Genesung des Pontifex.

Abinader forderte die Anwesenden auf, gemeinsam ein Vaterunser für die Gesundheit des Heiligen Vaters zu sprechen. In seinem Gebet bat er Gott, seine Hände auf den Papst zu legen und seine Genesung zu fördern. Der Präsident verband diese Fürbitte mit der Hoffnung auf einen Besuch des Papstes in der Dominikanischen Republik im Jahr 2027, zu dem er den Pontifex bereits eingeladen hatte. «Und dass er uns in der Dominikanischen Republik besuchen kann, wie es unsere Absicht war», sagte Abinader.

Neben der Gesundheit des Papstes galten die Gebete den dominikanischen Familien, sowohl denen im Land als auch jenen im Ausland. «Ich bitte dich für jede einzelne Person und jede einzelne Familie, die hier vertreten ist», erklärte der Präsident. Er betete für Frieden und Einheit in den Häusern und bat um den Schutz der Familie. In seinen Worten wandte er sich mit der Bitte an Gott, seine Familie in Frieden und Einheit zu bewahren und ihn zu lehren, das Leben und die Hoffnung des ihm anvertrauten Volkes zu hüten.

Darüber hinaus legte Abinader seine Regierungsverantwortung in die Hände Gottes. Er bat um Weisheit für seine Entscheidungen, um Rechtschaffenheit, um Stärke in Prüfungen und um ein Herz, das den Kleinsten und Schwächsten zugewandt ist. «Herr, Weisheit zum Regieren, Rechtschaffenheit in meinen Entscheidungen, Stärke in den Prüfungen und ein Herz, das auf die Kleinsten achtet», formulierte er. Damit verknüpfte er sein politisches Amt mit dem christlichen Auftrag der Fürsorge für die Schwächsten.

Der Präsident schloss in seine Fürbitten auch die Arbeit der katholischen Kirche und ihre Mission ein, die Botschaft des Glaubens und des Heils zu den Völkern zu tragen. Der Moment im Vatikan unterstreicht die enge Verbindung zwischen der dominikanischen Staatsführung und dem Heiligen Stuhl. Die Virgen de la Altagracia, deren Bild bei der Zeremonie präsent war, gilt als zentrale Identifikationsfigur des katholischen Glaubens in der Dominikanischen Republik. Ihr werden seit Jahrhunderten Schutz und Fürsprache für das Land zugeschrieben.

Die Einladung an Papst Leo XIV. für das Jahr 2027 ist Teil der diplomatischen und religiösen Beziehungen zwischen der Dominikanischen Republik und dem Vatikan. Ein päpstlicher Besuch wäre ein bedeutendes Ereignis für das mehrheitlich katholische Land und würde die Rolle der Kirche im öffentlichen Leben der Karibiknation unterstreichen. Abinader verband seine Bitte um die Gesundheit des Papstes daher auch mit der Hoffnung auf eine gemeinsame Feier des Glaubens auf dominikanischem Boden.