Wireva

Umfrage vor Landtagswahl: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn, SPD holt auf

Laut einer aktuellen Infratest-Umfrage liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin vorn, doch die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verkürzt den Abstand auf nur noch drei Prozentpunkte. Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl käme die SPD auf 32 Prozent, die AfD auf 35 Prozent.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ein engeres Rennen an der Spitze ab. Nach einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) kommt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf 32 Prozent und liegt damit nur noch drei Prozentpunkte hinter der AfD, die auf 35 Prozent kommt. Im Vergleich zur Juli-Umfrage legt die SPD drei Punkte zu, während die AfD einen Punkt verliert.

Platz drei geht demnach erneut an die Linke, die im Vergleich zur Vormonatsumfrage ebenfalls einen Punkt einbüßt und auf 11 Prozent kommt. Die CDU erreicht nur noch 8 Prozent, ein Minus von einem Prozentpunkt. Die Grünen bleiben unverändert bei 5 Prozent und könnten damit den Wiedereinzug in den Landtag schaffen. Das BSW käme auf unverändert 4 Prozent und wäre wie die nicht mehr gesondert ausgewiesene FDP und alle anderen Parteien voraussichtlich nicht im Landesparlament vertreten. Gewählt wird am 20. September.

Die Umfrage deutet auf eine veränderte Mehrheitsarchitektur hin. Bei der Landtagswahl 2021 waren die Sozialdemokraten mit 39,6 Prozent noch klar stärkste Kraft geworden, während die AfD damals auf 16,7 Prozent kam. Die CDU erreichte 13,3 Prozent, die Linke 9,9 Prozent, die Grünen 6,3 Prozent und die FDP 5,8 Prozent. Schwesig regiert das Land seither zusammen mit den Linken. Nach den aktuellen Zahlen wäre eine Fortsetzung dieser rot-roten Koalition rechnerisch nicht mehr möglich. Gemeinsam mit den Grünen könnten die bisherigen Regierungsparteien aber weiterregieren. Für eine Alleinregierung der AfD würde es ebenfalls nicht reichen.

Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 26. und dem 31. August 2026 insgesamt 1.215 Wahlberechtigte aller Altersgruppen, Bildungsabschlüsse und Geschlechter in Mecklenburg-Vorpommern mittels computergestützter Telefon- und Online-Interviews befragt. Unter anderem wurde die Frage gestellt, welche Partei die Befragten wählen würden, wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl wäre. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen erschweren den Meinungsforschern die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Eine am Vortag veröffentlichte repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ sieht die Abstände zwischen den beiden führenden Parteien größer. Demnach würde die AfD 37 Prozent der Stimmen holen, die SPD käme auf 28 Prozent. Die Linkspartei läge demnach bei 11 Prozent, die CDU bei 10 Prozent und die Grünen bei 5 Prozent. Für diese Umfrage wurden zwischen dem 21. und 27. August 2026 insgesamt 1.047 Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern befragt.