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Selenskyj kontert russischen Staatsreporter bei UN-Generalversammlung

Am Rande der UN-Generalversammlung in New York ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einem Reporter des russischen Staatsfernsehens aneinandergeraten. Selenskyj reagierte auf dessen Frage mit Sarkasmus.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Am Rande der UN-Generalversammlung in New York ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einem Reporter des russischen Staatsfernsehens aneinandergeraten. Der Journalist ließ mit seiner Frage nicht locker, woraufhin Selenskyj sarkastisch konterte. Die Szene fiel in eine Phase der Generaldebatte, in der die Ukraine und ihre Verbündeten verstärkt um internationale Unterstützung werben.

Der Zwischenfall ereignete sich am Rande des UN-Gipfels, bei dem Vertreter aus aller Welt zusammenkommen, um über globale Fragen zu beraten. Der russische Reporter sprach den ukrainischen Präsidenten direkt an und hakte mehrfach nach. Selenskyj, der sich eigentlich zu Gesprächen mit anderen Staats- und Regierungschefs aufhielt, reagierte schließlich mit einer sarkastischen Bemerkung, die in den sozialen Medien rasch Verbreitung fand. Über den genauen Wortlaut der Frage und der Antwort wurde zunächst nichts Näheres bekannt.

Die Auseinandersetzung fällt in eine angespannte Phase des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. In New York ringen die Vereinten Nationen um eine gemeinsame Linie. Die Ukraine wirbt seit Monaten um weitere militärische und politische Unterstützung. Bei der Generaldebatte machte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha deutlich, dass Kiew zu einer sofortigen und vollständigen Waffenruhe ohne Vorbedingungen bereit sei, sofern Moskau diese einhalte. Auch Teilwaffenruhen zum Schutz von Energieanlagen oder für Getreideexporte seien möglich. Nach Angaben Sybihas unterstützen 14 der 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats diesen Ansatz, darunter die USA und China.

Russland hingegen zeigt sich weiterhin unnachgiebig. Außenminister Sergej Lawrow erklärte im Sicherheitsrat, Russland werde «in unserer speziellen Militäroperation keine Pause einlegen». Er warf der Ukraine vor, eine Waffenruhe nur nutzen zu wollen, um sich von europäischen Staaten neu bewaffnen zu lassen. Lawrow verließ den Saal nach seiner Rede. Die ukrainische Delegation blieb zwar anwesend, setzte aber Kopfhörer auf, um die russischen Ausführungen nicht anhören zu müssen. Sybiha nannte Lawrows Auftritt später eine «Märchenstunde».

Die Vereinigten Staaten hatten zuletzt den Druck auf Moskau erhöht. Trumps Sondergesandte Jared Kushner und Steve Witkoff reisten nach Kiew und Moskau. Vergangene Woche verkündete Trump, Russland und die Ukraine hätten einer begrenzten Waffenruhe zugestimmt und wollten ihre gegenseitigen Angriffe auf Energieanlagen einstellen. Beide Kriegsparteien würden von einer solchen Vereinbarung profitieren: Die ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffe auf Russlands Rohstoffproduktion verursachen erhebliche wirtschaftliche Schäden, während die russischen Angriffe auf die zivile Energieinfrastruktur der Ukraine einen harten Kriegswinter befürchten lassen.

Dennoch spielt Moskau auf Zeit. Beobachter in europäischen Delegationen gehen davon aus, dass Russland zumindest den Kriegswinter nutzen will, um die Ukraine weiter zu zermürben. Selenskyj warnte in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung davor, dass der Krieg gegen Russland nicht nur ein ukrainischer Krieg sei. Putin bedrohe ganz Europa, und wenn der Konflikt nicht eingedämmt werde, könne er sich ausweiten. Die ukrainische Strategie in New York ruht auf zwei Säulen: Verhandlungsbereitschaft zu demonstrieren und der Weltgemeinschaft klarzumachen, dass die Sicherheit Europas auf dem Spiel steht.

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