Der Horrorfilm „The Coffee Table“ von Regisseur Caye Casas ist derzeit kostenlos auf dem Streamingdienst Tubi verfügbar. Wer sich auf den rund 90 Minuten langen Film einlässt, sollte wissen, dass er mit einem harmlos wirkenden Alltagskonflikt beginnt und in grausame Gewalt kippt.
Der Anfang wirkt wie ein gewöhnliches Familiendrama. Das Paar Jesus und Maria streitet mit seinem neugeborenen Baby über einen Couchtisch aus Glas und Metall. Maria lehnt den Kauf ab, doch Jesus besteht darauf, den Tisch mit nach Hause zu nehmen. Diese scheinbar banale Auseinandersetzung bildet die Grundlage für das, was im weiteren Verlauf geschieht. Gerade die Alltäglichkeit der Szene macht den späteren Bruch umso schwerer zu ertragen.
Im Verlauf der Handlung wendet sich der Film einer drastischen Gewaltdarstellung zu, in die das Baby einbezogen wird. Die Gewalt wird überwiegend außerhalb des Bildes gezeigt, wirkt durch die Andeutung aber nicht weniger belastend. Der Rezensent des Portals IGN vergleicht den Film mit dem französischen Schocker „Martyrs“ sowie dem dänischen Film „Speak No Evil“. Er beschreibt das Werk als düster und ohne jedes Gefühl von Abschluss oder Gerechtigkeit. Gerade diese Ausweglosigkeit dürfte viele Zuschauer nachhaltig beschäftigen.
Der Rezensent rät deshalb dazu, vor diesem Film zunächst sanftere Horrorfilme in Betracht zu ziehen. „The Coffee Table“ eignet sich demnach nicht für jeden Geschmack und sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Wer die Eskalation und die verstörenden Bilder nicht verkraftet, sollte auf andere Titel ausweichen.
Auch im Bereich großer Serien gibt es Neuigkeiten. Netflix hat ein Prequel zu „Stranger Things“ mit dem Titel „Other Worlds: A Stranger Things Adventure“ angekündigt. Die Ankündigung erfolgte am 6. November mit einem rund einminütigen Teaser. Der Start ist für 2028 vorgesehen, ein genaues Datum steht noch aus. Entwickelt wurde die Serie von den Duffer Brothers und Kate Trefry, die als Showrunnerin fungiert.
Die Dreharbeiten sind in New Mexico geplant, Regie führt Joe Wright. Es ist das vierte Projekt im „Stranger Things“-Universum nach den animierten und den Bühnen-Ablegern. Damit baut der Streamingdienst das Universum der erfolgreichen Serie weiter aus, während der Horrorfilm auf Tubi ein ganz anderes Publikum mit deutlich härterem Stoff anspricht.