Alexander Zverev hat das Endspiel der US Open erreicht. Der Deutsche setzte sich im Halbfinale in New York gegen Karen Chatschanow in drei Sätzen durch und verwandelte seinen Matchball. Damit greift er am Sonntag nach seinem ersten Grand-Slam-Titel.
Im entscheidenden Moment war Zverev gegen den widerstandsfähigen Chatschanow der bessere Spieler. Der Russe hielt über weite Strecken des Matches mit und zwang den Deutschen zu langen Ballwechseln, doch in den wichtigen Phasen behielt Zverev die Kontrolle. Immer wieder störte ihn dabei eine Tür im VIP-Bereich, die sich während seiner Aufschläge öffnete und ihn sichtlich irritierte. Sportlich ließ er sich davon jedoch nicht aus der Bahn werfen und zog nach drei Sätzen ins Finale ein.
Dort wartet mit Ben Shelton ein amerikanischer Lokalmatador. Shelton setzte sich im zweiten Halbfinale gegen seinen Landsmann Frances Tiafoe durch und spielt nun vor heimischem Publikum um den Titel. Für die USA wäre es der erste Grand-Slam-Triumph im Herrentennis seit 2003. Shelton trifft in New York auf Zverev, gegen den er sich im Endspiel durchsetzen will.
Für Zverev ist es die Chance, in eine Reihe mit Boris Becker zu treten. Ein Sieg am Sonntag würde ihn in die Riege der deutschen Grand-Slam-Sieger einreihen und seine Karriere auf ein neues Level heben. Der 29-Jährige hat in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass er auf Hartplätzen zu den Besten der Welt gehört. Das Finale der US Open bietet ihm nun die Gelegenheit, den letzten großen Schritt zu machen.
Das Endspiel in New York wird am Sonntag ausgetragen. Zverev trifft auf Shelton, der von den amerikanischen Fans lautstark unterstützt werden dürfte. Für den Deutschen wird es darauf ankommen, die Atmosphäre im Arthur Ashe Stadium zu nutzen und sein Spiel durchzuziehen. Nach dem Halbfinalsieg gegen Chatschanow geht er mit Selbstvertrauen in die Partie.
Die US Open 2026 gehen damit in ihre entscheidende Phase. Während Zverev um seinen ersten Grand-Slam-Titel kämpft, hofft Shelton auf den ersten amerikanischen Herrentitel seit über zwei Jahrzehnten. Das Finale verspricht ein spannendes Duell zwischen Erfahrung und Heimvorteil zu werden.