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PAX West 2026: Final Fantasy VII Revelation und Castlevania: Belmont's Curse begeistern Fans

Auf der PAX West 2026 konnten Besucher einen letzten Blick auf einige der meist erwarteten Spiele der kommenden Monate werfen. Besonders Final Fantasy VII Revelation, Persona 4 Revival und Castlevania: Belmont's Curse sorgten für Aufsehen.

Die PAX West 2026 hat erneut gezeigt, welche Spiele die Branche in den kommenden Monaten prägen werden. Zwischen Gamescom und dem erwarteten Release von Grand Theft Auto 6 bot die Messe in Seattle den Besuchern eine letzte Gelegenheit, viele der meist erwarteten Titel vorab zu testen. Im Mittelpunkt standen dabei große Remakes und Fortsetzungen, aber auch einige Überraschungen abseits des Mainstreams.

Das wohl ambitionierteste Projekt war Final Fantasy VII Revelation von Square Enix, das am 8. April 2027 erscheinen soll. Der Titel bildet den Abschluss der Remake-Saga und konzentriert sich auf den Höhepunkt der Reise von Cloud und seiner Gruppe gegen Sephiroth. Erstmals kommen dabei alle Mitglieder der ursprünglichen Gruppe zusammen, wobei Cid und Vincent eine größere Rolle spielen. Das Spiel modernisiert zudem die Open-World-Elemente des Originals: Spieler haben volle Kontrolle darüber, welche Aktivitäten sie angehen und welche Orte sie bereisen. Nach den Eindrücken von Gamescom und dem jüngsten State of Play zeichnet sich ab, dass Revelation die elfjährige Wartezeit auf den Abschluss der Remake-Trilogie belohnen dürfte.

Ebenfalls für Gesprächsstoff sorgte Persona 4 Revival von Sega Atlus, das bereits am 17. Februar 2026 erscheinen soll. Ähnlich wie Persona 3 Reload will das Remake dem Dämonen jagenden Highschool-Drama einen modernen Anstrich verpassen. Ausdrucksstärkere Charakteranimationen und neue Kampfmechaniken wie die Primetime-Fähigkeit sollen den Titel sowohl für alte Fans als auch für Neulinge attraktiv machen. Die frühen Eindrücke vor Ort zeigten, dass Revival die Energie des Originals aufgreift und gleichzeitig zeitgemäß präsentiert.

Mit Castlevania: Belmont's Curse stand zudem ein weiteres Remake im Fokus, das die klassische Spielreihe in neuem Gewand zeigt. Die Messe bot insgesamt eine Mischung aus großen Produktionen und kleineren Perlen. Dazu gehörte Dungeon Lurker von 13AM Games, das eine düstere Hommage an die 3D-Spiele der PlayStation-1-Ära darstellt. In dem Action-RPG schlüpft man in die Rolle eines Spielers, der das Lieblingsspiel eines verstorbenen Freundes erneut durchspielt. Je tiefer man in den Dungeon vordringt und die Notizen des Freundes im Handbuch studiert, desto deutlicher wird, dass das Spiel möglicherweise heimgesucht wird. Der Titel verbindet klassisches Dungeon-Crawling mit Horror-Elementen und einem Blick über die vierte Wand hinaus.

Eine ganz andere Richtung schlägt War of the Western Deep von Sungrove Studios ein. Das Spiel basiert auf der gleichnamigen Indie-Comicreihe und ist das erste Videospiel zu dem Universum. Im Stil klassischer 2D-Adventures wie King's Quest führt man die Figur Mirren durch feindliches Gebiet, um ins Königreich Sungrove zurückzukehren. Der ausdrucksstarke Zeichenstil erinnert an Disney-Klassiker und die Animationen von Don Bluth, während die Handlung mit politischen Intrigen im Stil von Game of Thrones aufwartet. Das handgefertigte Design gehörte zu den visuell beeindruckendsten Beiträgen der Messe.

Mit Remaining Grace von Ambedo Studios präsentierte sich schließlich ein ungewöhnlicher Geister-Detektivtitel. Die Spielerin schlüpft in die Rolle von Grace Tao, die drei Jahre nach ihrem Tod als Geist erwacht und die Umstände ihres Ablebens aufklären will. Mit übernatürlichen Fähigkeiten kann sie Objekte und Menschen untersuchen, um neue Perspektiven zu gewinnen und die Beziehungen zu ihrer Familie und ihren Freunden neu zu bewerten. Das Spiel wurde vor Ort als einer der emotionalsten und fesselndsten Beiträge der PAX West 2026 beschrieben.

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