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Cloud-Gaming für Studierende: GeForce NOW macht Laptops spieletauglich

NVIDIA GeForce NOW streamt über 4.500 Spiele auf gewöhnliche Uni-Laptops, ohne dass teure Hardware nötig ist. Drei Tarifmodelle und Tagespässe stehen zur Wahl.

Wer zum Studium in eine neue Stadt zieht, lässt den Gaming-PC oft zu Hause. Der Laptop, der für Vorlesungen und Hausarbeiten angeschafft wurde, ist für aktuelle Spiele meist zu schwach. NVIDIA bietet mit seinem Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW eine Lösung, die ohne zusätzliche Hardware auskommt: Spiele werden von Servern gestreamt und auf Laptop, Smartphone oder Tablet wiedergegeben.

Das Prinzip ist einfach: Statt Spiele lokal zu installieren, greift GeForce NOW auf die vorhandenen Bibliotheken der Nutzerinnen und Nutzer zu – etwa bei Steam, im Epic Games Store, bei Xbox Game Pass oder. Gespielt wird über eine Internetverbindung, heruntergeladene Updates und große Datenmengen entfallen. Der Speicherplatz des Uni-Laptops bleibt für Seminararbeiten und Kursmaterial frei.

Technisch setzt der Dienst auf Server-Hardware der GeForce-RTX-50-Serie. Dadurch stehen Funktionen wie NVIDIA DLSS, Reflex und Multi-Frame-Generation zur Verfügung, die auf dem eigenen Laptop sonst nicht laufen würden. Auch grafisch anspruchsvolle Titel wie CONTROL: Resonant lassen sich so streamen, ohne einen neuen Gaming-Rechner zu kaufen. Insgesamt umfasst die Bibliothek mehr als 4.500 Spiele. Ein Großteil davon ist sofort spielbar, während einige Titel als I2P gekennzeichnet sind und zunächst auf der Cloud-Hardware installiert werden.

GeForce NOW ist nicht auf ein einzelnes Gerät beschränkt. Wer das Spiel auf dem Laptop beginnt, kann später auf dem Tablet weiterspielen und dort fortsetzen, wo er aufgehört hat. Das Angebot richtet sich damit an unterschiedliche Spielertypen – von Shooter-Fans über Rollenspieler bis zu Gelegenheitsspielern.

Der Einstieg ist kostenlos. Die Free Tier genannte Basisversion bietet Zugriff auf mehr als 2.000 Spiele, Sitzungen von einer Stunde Dauer bei unbegrenzter Anzahl pro Tag sowie eine Auflösung von bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Wer keine Werbung sehen möchte, kann für 9,99 Pfund pro Monat auf die Premium-Stufe wechseln. Sie umfasst mehr als 4.500 Spiele, sechsstündige Sitzungen, bis zu 1440p Auflösung, 8 vCPU-Kerne, 28 GB DRAM, Raytracing, HDR10 und SDR10, Ultrawide-Unterstützung, Surround-5.1-Audio sowie prioritären Zugang zur Warteschlange.

Die Ultimate-Stufe kostet 19,99 Pfund monatlich und arbeitet mit GeForce RTX 5080. Sie bietet achtstündige Sitzungen, bis zu 5K Auflösung, bis zu 360 Bilder pro Sekunde, 16 vCPU-Kerne, 56 GB DRAM, DLSS 5, Reflex, Cloud G-Sync und Surround-5.1/7.1-Audio. Wer sich nicht monatlich binden will, kann Tagespässe erwerben: ein Performance-Pass kostet 3,99 Pfund, 24 Stunden Ultimate sind für 7,99 Pfund erhältlich. Das eignet sich besonders für den Start eines großen Spiels zum Semesterbeginn.

Für Studierende bedeutet das Modell vor allem Flexibilität. Gespielt werden kann in der Wohnung, in der Bibliothek oder an jedem anderen Ort mit stabiler Internetverbindung. Der heimische Gaming-PC kann am alten Wohnort bleiben, und die Anschaffung neuer Hardware entfällt. Angesichts steigender Preise für Grafikkarten und kompletter Systeme ist das ein relevanter Faktor für ein knappes Studierendenbudget.

Die Kehrseite: Ohne ausreichende Bandbreite funktioniert Cloud-Gaming nicht zuverlässig. Wer in einem Wohnheim mit schwachem WLAN lebt, dürfte mit der Technik weniger Freude haben. Auch die Latenz kann je nach Verbindung spürbar sein. Wer jedoch über eine solide Leitung verfügt, kann die eigene Spielebibliothek ohne zusätzliche Investitionen nutzen.

Mit mehr als 4.500 Titeln, drei Tarifstufen und flexiblen Tagespässen positioniert sich GeForce NOW als Alternative für alle, die während des Semesters nicht auf aktuelle Spiele verzichten wollen. Ein Internetanschluss genügt.

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