In Frankfurt am Main haben bis zu 30.000 Menschen gegen Sozialabbau und geplante Spargesetze demonstriert. Zu der Kundgebung hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) aufgerufen. Die Veranstaltung verlief nach Angaben der Behörden friedlich.
Die Demonstrierenden forderten «echte Reformen statt Spargesetze». Im Mittelpunkt der Proteste stand die Kritik an Kürzungen im Sozialstaat. Der DGB hatte den Aktionstag bundesweit organisiert, um gegen die Sparpläne zu mobilisieren.
Neben Frankfurt gab es auch in anderen Städten Demonstrationen. In Essen und Berlin gingen ebenfalls Tausende Menschen auf die Straße, um für einen sozialen Staat zu protestieren. Die zeitgleichen Kundgebungen waren Teil eines bundesweiten Aktionstags.
Die genaue Zahl der Teilnehmer in Frankfurt schwankte zwischen den Angaben der Veranstalter und der Polizei. Der DGB sprach von bis zu 30.000 Menschen. Die Polizei bestätigte eine hohe Beteiligung, ohne sich auf eine exakte Zahl festzulegen.
Die Demonstration in Frankfurt blieb ohne Zwischenfälle. Es gab keine Berichte über Ausschreitungen oder Festnahmen. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf und der Resonanz.
Die Proteste richten sich gegen die Pläne der Bundesregierung, im Haushalt Einsparungen vorzunehmen. Gewerkschaften warnen vor den sozialen Folgen von Kürzungen bei Arbeitslosenunterstützung, Renten und öffentlichen Dienstleistungen. Sie fordern stattdessen Investitionen in soziale Sicherungssysteme.
Der Aktionstag fand in mehreren deutschen Städten statt. In Berlin und Essen gingen ebenfalls Tausende Menschen auf die Straße. Die zeitgleichen Proteste sollten ein deutliches Signal an die Politik senden.
Die Gewerkschaften kündigten weitere Aktionen an, sollten die Sparpläne nicht überdacht werden. Der DGB betonte, dass die Demonstrationen ein friedliches Mittel des Protests seien und die Anliegen der Beschäftigten und sozial Schwachen in den Mittelpunkt stellten.
Die Frankfurter Demonstration war Teil einer Reihe von Kundgebungen, die in den kommenden Wochen fortgesetzt werden sollen. Die Organisatoren riefen die Teilnehmer dazu auf, sich auch weiterhin für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.