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«Insidious»-Reihenfolge: So schaut ihr alle sechs Horrorfilme richtig

Die «Insidious»-Reihe umfasst sechs Filme, die sich in Veröffentlichungs- und Chronologie-Reihenfolge unterscheiden. Wir erklären, wie ihr die Horrorreihe von James Wan und Leigh Whannell am besten schaut und wo die Filme gestreamt werden können.

Die «Insidious»-Reihe gehört zu den erfolgreichsten Horror-Franchises der Filmgeschichte. Erschaffen von Leigh Whannell und James Wan, den Köpfen hinter der «Saw»-Reihe, erzählt die Serie die Geschichte einer Familie, die versucht, ihren Sohn aus einer gefährlichen Parallelwelt namens „The Further“ zu retten. Mittlerweile umfasst das Franchise sechs Filme, die alle eng miteinander verbunden sind – einige Charaktere tauchen in allen Teilen auf.

Wer die Reihe komplett schauen möchte, hat zwei Möglichkeiten: die Veröffentlichungsreihenfolge oder die chronologische Handlungsreihenfolge. Beide Varianten haben ihre Vorzüge, je nachdem, ob man die Überraschungen der Filme erleben oder die Geschichte in ihrer zeitlichen Abfolge verstehen möchte.

In der Veröffentlichungsreihenfolge startet alles mit «Insidious» aus dem Jahr 2010. Es folgten «Insidious: Chapter 2» (2013), «Insidious: Chapter 3» (2015), «Insidious: The Last Key» (2018), «Insidious: The Red Door» (2023) und zuletzt «Insidious: Out of the Further» (2026), das aktuell in den Kinos läuft. Diese Reihenfolge entspricht der ursprünglichen Produktionsgeschichte und zeigt, wie sich das Franchise über die Jahre entwickelt hat.

Die chronologische Reihenfolge weicht davon ab, weil zwei der Filme Prequels sind. Den Anfang macht «Insidious: Chapter 3», das die psychischen Fähigkeiten der Geisterjägerin Elise Rainier und ihre früheren paranormalen Ermittlungen erkundet. Danach folgt «Insidious: The Last Key», in dem Elise in ihrem eigenen Kindheitshaus ermittelt und das sogar Rückblenden enthält, die vor allen anderen Filmen der Reihe spielen.

Erst danach beginnt die eigentliche Hauptgeschichte: «Insidious» setzt direkt nach «The Last Key» ein, wenn die erwachsenen Lamberts in ein neues, heimgesuchtes Haus ziehen und Elises Hilfe brauchen, um ihren Sohn zu retten. «Insidious: Chapter 2» ist die direkte Fortsetzung und zeigt, wie die Familie erneut mit bösen Mächten konfrontiert wird.

«Insidious: The Red Door» spielt etwa ein Jahrzehnt nach «Chapter 2» und bringt die Lamberts wieder in den Mittelpunkt. Der Film behandelt kompliziertere Familienkonflikte und gilt als vorläufiger Abschluss der Lambert-Geschichte. Bemerkenswert: Patrick Wilson, der Josh Lambert spielt, gab mit diesem Film sein Regiedebüt.

Der neueste Teil «Insidious: Out of the Further» ist zeitlich am weitesten in der Zukunft angesiedelt. Er führt mit Gemma eine neue Hauptfigur ein, die eine ungewöhnliche Variante der üblichen psychischen Kräfte besitzt. Das Auftauchen einer weiteren bekannten Geisterseherin stellt die Verbindung zum Rest des Franchises her.

Beim Streaming sieht es etwas unübersichtlich aus: Die Filme sind auf verschiedene Plattformen verteilt, weil das Franchise im Laufe der Jahre mehrfach den Verleiher gewechselt hat. Die ursprüngliche Trilogie ist bei Peacock verfügbar, andere Teile laufen bei HBO Max oder Disney+. Alle Filme außer «Out of the Further», das noch in den Kinos läuft, sind digital zum Kauf oder Leihen erhältlich und wurden auf 4K-Blu-ray veröffentlicht.

Ein direkter Nachfolger von «Out of the Further» ist vorerst nicht in Sicht. James Wan hat allerdings über mögliche Crossover mit anderen Blumhouse-Produktionen wie «Sinister» gesprochen, bisher ohne konkrete Ergebnisse. Ein Spin-off mit dem Titel «Thread: An Insidious Tale» wurde 2023 angekündigt, mit Kumail Nanjiani und Mandy Moore in den Hauptrollen. Seitdem gab es kaum Neuigkeiten zu dem Projekt.

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