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Rasierer-Start-up Razeco gewinnt Bieterduell bei «Die Höhle der Löwen»

Das Start-up Razeco überzeugt in der VOX-Gründershow mit plastikfreien Rasierern und löst einen hitzigen Bieterkampf aus. Am Ende erhalten die Gründer den Zuschlag von Judith Williams und Frank Thelen. Auch eine Espresso-Martini-Marke und eine Bewegungs-App werben um Investoren – mit unterschiedlichem Erfolg.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Das Start-up Razeco hat in der aktuellen Folge von «Die Höhle der Löwen» für einen der hitzigsten Bieterkämpfe der jüngeren Sendungsgeschichte gesorgt. Die Gründer Victor Haisch, Ivo Lovric und Louisa Haisch präsentierten Einweg- und Systemrasierer, die vollständig ohne fossiles Plastik auskommen. Für zehn Prozent ihrer Firmenanteile forderten sie lediglich 30.000 Euro – eine Summe, die mehrere Investoren sofort auf den Plan rief.

Besonders angetan zeigte sich Neu-Löwe Andreas Herb. «Ich habe selten so ein sauber entwickeltes Produkt auf den Tisch gelegt bekommen», lobte der 55-Jährige und zeigte sich überzeugt, dass der Handel dem Start-up offen gegenüberstehen werde. Herb bot den Gründern einen Deal zu ihren Konditionen an. Auch Janna Ensthaler wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und stieg mit einem eigenen Angebot ein. Frank Thelen und Judith Williams berieten sich unterdessen abseits und überraschten die Gründer mit einem deutlich höheren Angebot: 100.000 Euro für 25 Prozent der Anteile, verbunden mit dem Anspruch, das Geschäft «richtig groß» zu machen.

Herb und Ensthaler reagierten verärgert und schlossen sich kurzentschlossen zusammen. Gemeinsam legten sie nach: 60.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile, ergänzt um ein Marketingbudget von weiteren 100.000 Euro. Der Wettstreit zwischen den Investoren wurde zunehmend lauter, bis die Gründer dem Bieterduell ein Ende setzten. «Wir freuen uns sehr und fühlen uns geehrt», erklärten sie, bevor sie ihre Entscheidung verkündeten: Der Zuschlag ging an Judith Williams und Frank Thelen.

Deutlich weniger Glück hatten Nicolas Lutz und Maximilian Koeser. Die beiden betreiben drei Gastronomiebetriebe in Köln und haben mit ihrer Biermarke bereits Fuß gefasst. Nun wollten sie mit einem fertig gemixten Espresso Martini unter dem Namen «Kölsche Koks» durchstarten. Für 600.000 Euro boten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an und verwiesen auf nach eigenen Angaben bereits eine Million Euro Umsatz. Getränkeunternehmer Andreas Herb zeigte sich bei der Verkostung angetan: «Der Drink ist top.» Lediglich die Shot-Variante in der kleinen Flasche konnte ihn nicht überzeugen.

Dennoch kam ein Investment nicht zustande. Janna Ensthaler lobte zwar den Geschmack – «Ich kann keinen Unterschied zu einem klassisch gemixten Espresso Martini herausschmecken» –, lehnte aber aus grundsätzlichen Erwägungen ab: «Alkohol ist ein Problem, es ist unfassbar schädlich und ich will davon Abstand nehmen.» Ralf Dümmel, der selbst keinen Alkohol trinkt, erklärte knapp: «Ich bin raus.» Auch die übrigen Investoren sahen keine Grundlage für eine Beteiligung. Selbst Herb winkte letztlich ab, weil ihm die Konkurrenz auf dem Getränkemarkt zu groß erschien. «Schade, Leute», kommentierten die Gründer den geplatzten Deal.

Erfolgreicher verlief der Auftritt von Karim Allouche und seiner Tochter Mia. Sie stellten die App «move2pay» vor, die Nutzer für körperliche Aktivität mit Guthaben belohnt, das sich im angeschlossenen Online-Shop bei verschiedenen Partnern als Rabatt einlösen lässt. Unterstützt wurden sie von Fußballtrainer Steffen Baumgart, der als Markenbotschafter auftrat. Für 350.000 Euro boten die Gründer zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Dagmar Wöhrl zeigte sich zunächst angetan, hakte jedoch nach: «Und wie verdient ihr dabei Geld?» Die Antwort: Bei jedem Einkauf fällt eine Servicegebühr von bis zu 6,90 Euro an, deren Höhe vom Einkaufswert abhängt und die der Kunde trägt.

Janna Ensthaler äußerte Bedenken: «Das ist aber ein Problem.» Die Gründer verwiesen darauf, dass die App derzeit rund 300 neue Nutzer pro Tag gewinne. Karim Allouche hat nach eigenen Angaben bereits fünf Millionen Euro in die App investiert, bei einem bisherigen Umsatz von 142.000 Euro. «Völlig verrückt, das gebe ich zu», räumte er ein. Entscheidend sei für ihn aber nicht weiteres Kapital, sondern ein Partner, der das Unternehmen groß machen könne. Frank Thelen zeigte sich interessiert und bot die geforderten 350.000 Euro für 20 Prozent der Anteile. Bevor die Gründer antworten konnten, meldete sich Ensthaler mit einem Angebot zu denselben Konditionen. Mia Allouche hätte lieber mit Ensthaler zusammengearbeitet, doch ihr Vater setzte sich durch: «Wir möchten diesen verrückten Weg mit Frank gehen.» Thelen sicherte sich den Zuschlag.

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