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Reed Hastings kritisiert Netflix nach Stellenabbau und fordert mehr Spannung

Netflix-Mitgründer Reed Hastings äußert sich nach dem Abbau von rund 1.000 Stellen zur Zukunft des Streamingdienstes und zur Konkurrenz durch YouTube.

Reed Hastings On Netflix Shakeup, YouTube Rivalry And How Streamer Can Go Back To “Being Thrilling”
Reed Hastings kritisiert Netflix nach Stellenabbau und fordert mehr Spannung
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Netflix-Mitgründer Reed Hastings hat sich knapp drei Jahrzehnte nach der Gründung des Unternehmens erneut zu dessen Kurs geäußert. Im Juni hatte er seine Rolle im Unternehmen beendet, nun sagt er, der Streamingdienst müsse wieder »spannend« werden. Anlass sind Berichte über einen größeren Personalabbau bei Netflix.

Hastings erklärte, er habe von dem Stellenabbau erst aus der Presse erfahren. Das Unternehmen hatte laut den Berichten rund 1.000 Beschäftigte entlassen, etwa sechs Prozent der Belegschaft. Er sei vorab nicht informiert gewesen, so der Netflix-Mitgründer.

Im Mittelpunkt seiner Aussagen steht die Frage, wie sich Netflix im Wettbewerb behaupten kann. Hastings sieht den Dienst vor der Herausforderung, nach Jahren des Wachstums wieder Neues zu bieten, das Zuschauer begeistert. Den Gedanken, dass ein Streamer nicht mehr als aufregend wahrgenommen wird, bezeichnet er als Problem, das sich lösen lasse.

Die Konkurrenz durch YouTube spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Videoplattform hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Ort für Unterhaltung entwickelt und bindet vor allem jüngere Zuschauer. Hastings ordnet die Lage so ein, dass Netflix seine Stärken im Erzählen hochwertiger Inhalte ausspielen müsse, um sich von dieser Konkurrenz abzuheben.

Für ein Medienunternehmen, das früher als Innovator im Streaming galt, ist die Debatte um Stellenabbau und Strategie besonders sichtbar. Der Abbau betrifft eine Belegschaft, die sich in einem umkämpften Markt behaupten muss, in dem Abonnenten, Werbeerlöse und Aufmerksamkeit um die Gunst des Publikums konkurrieren.