Wireva

Trump unterzeichnet Dekret zur Umbenennung des Ontariosees

US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret zur Umbenennung des Ontariosees in „Amerikasee“ unterzeichnet. Die Anordnung ist Teil des eskalierenden Handelsstreits mit Kanada. Trump drohte zudem mit weiteren Umbenennungen, etwa des Atlantiks.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat seine Provokationen gegen Kanada verschärft und offiziell ein Dekret zur Umbenennung des Ontariosees in „Amerikasee“ unterzeichnet. Die Änderung sei „sofort wirksam“, sagte Trump am Donnerstag in Washington. Hintergrund ist der erbitterte Handelsstreit zwischen den USA und Kanada, der am Wochenende nach dem Scheitern von Verhandlungen eskaliert war. Nachdem die US-Regierung hohe Zölle gegen das Nachbarland verkündet hatte, verhängte Kanada Gegenzölle.

Trump hatte zuvor in einer Videobotschaft eine Karte mit dem neuen Namen des Sees veröffentlicht und dazu gesagt, die USA erwarteten nicht, „noch viele Geschäfte mit Ontario zu machen“. Durch den Ontariosee verläuft die Grenze zwischen der kanadischen Provinz Ontario und dem US-Bundesstaat New York. Das Gewässer gehört zu den fünf Großen Seen Nordamerikas. Trump drohte zugleich mit weiteren Namensänderungen – etwa für den Atlantik. „Jetzt brauchen wir nur noch einen Ozean. Vielleicht müssen wir also den Namen des Atlantiks und/oder des Pazifiks ändern“, fügte er hinzu. „Vielleicht ändern wir sogar beide.“

Trump hat in seiner zweiten Amtszeit wiederholt mit Ansprüchen auf ausländisches Territorium für Irritationen gesorgt. Den Golf von Mexiko benannte er gleich am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit per Dekret in „Golf von Amerika“ um. Die USA hätten jetzt einen Golf und einen See, sagte der US-Präsident dazu nun.

Unabhängig von der Namensänderung bereitet die US-Marine offenbar die Entsendung des Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ in den Nahen Osten vor. Das Schiff mit rund 5.000 Besatzungsmitgliedern soll in den kommenden Wochen zu einem mindestens siebenmonatigen Einsatz aufbrechen, berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf hochrangige Marinevertreter. Die „Theodore Roosevelt“ soll demnach später die derzeit in der Region eingesetzte „USS George Washington“ ablösen.

Der Krieg gegen den Iran bringt die US-Marine zunehmend an ihre Belastungsgrenze. Die zuvor eingesetzte „USS Abraham Lincoln“ war mehr als 250 Tage ohne Hafenaufenthalt auf See. US-Marinechef Daryl Caudle erklärte, er wolle Einsätze möglichst auf sieben Monate begrenzen, schloss Verlängerungen wegen der militärischen Lage jedoch nicht aus. In der Region operiert derzeit auch die „USS George H. W. Bush“.

Ein Matrose, der diesen Monat von der „USS Abraham Lincoln“ sprang – laut Aussage seiner Ehefrau ein Suizidversuch –, muss sich nun disziplinarischen Maßnahmen der Marine stellen. Das geht aus Angaben seiner Ehefrau sowie aus Anklageunterlagen hervor, die MS Now einsehen konnte. Die Ehefrau erklärte demnach, ihr Mann drohe eine außergerichtliche Bestrafung wegen Verstößen gegen Artikel der Militärregeln. Aus den geprüften Anklageunterlagen geht hervor, dass dem Matrosen ein Verstoß gegen Artikel 83 wegen „Simulierens“ vorgeworfen wird – definiert als das absichtliche Vortäuschen einer Krankheit oder Selbstverletzung durch einen Soldaten, um sich Arbeit, Dienst oder Pflichten zu entziehen. Zusätzlich wird ihm ein Verstoß gegen Artikel 86 wegen „unerlaubter Abwesenheit“ zur Last gelegt. In den vergangenen Wochen hatte es Berichte über Missstände auf der „Abraham Lincoln“ gegeben, die vom Weißen Haus zurückgewiesen wurden.

US-Präsident Donald Trump hat zudem wegen ausländischer Technik im US-Stromnetz einen nationalen Notstand erklärt. Per Dekret untersagte er US-Unternehmen am Mittwoch, bestimmte im Ausland hergestellte Teile zu kaufen, zu importieren oder in Stromerzeugungs- und Übertragungsanlagen in den USA zu installieren. Solche Teile könnten der US-Regierung zufolge technische „Hintertüren“ enthalten, über die sie auf staatliche Anweisung gesteuert oder sogar abgeschaltet werden könnten.

Darüber hinaus hat Trump eine Verordnung unterzeichnet, die es ermöglicht, dass in den nächsten 90 Tagen 300.000 Tonnen bestimmte Rindfleischprodukte zu einem ermäßigten Zollsatz in die USA eingeführt werden dürfen. Das Fleisch kann aus jedem Land stammen, muss aber zu einem Preis verkauft werden, der 25 Prozent unter dem Marktpreis liegt. US-Farmer und Politiker haben das Vorhaben kritisiert, weil sie negative Auswirkungen für amerikanische Produzenten befürchten.

Ein Sprecher des Secret Service und zwei weitere Beamte der Behörde sind vom Dienst suspendiert worden, wie zwei hochrangige Vertreter der Trump-Regierung am Mittwoch der „New York Times“ mitteilten. Der Kommunikationsdirektor des Secret Service, Anthony Guglielmi, der seit 2022 bei der Behörde tätig ist, wurde laut Bericht vom Dienst suspendiert. In einer Erklärung teilte der Secret Service mit, dass „drei Mitarbeiter, die nicht im Strafverfolgungsdienst tätig sind“, im Rahmen der Behörde „bis zum Abschluss einer Untersuchung wegen möglicher Verstöße“ freigestellt wurden.

Same event, other desks

Story file →