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Como gewinnt bei Lens 9:1 und stellt Champions-League-Rekord auf

Der Debütant Como 1907 siegt in der Champions League mit 9:1 beim RC Lens und stellt damit den höchsten Sieg-Abstand der Wettbewerbsgeschichte auf. Liverpool verliert derweil in Istanbul 2:3 bei Fenerbahce und muss die ersten Punkte in dieser Saison abgeben.

Der Aufsteiger Como 1907 hat in der Champions League einen historischen Kantersieg gefeiert. Beim RC Lens gewann die Mannschaft von Trainer Cesc Fabregas mit 9:1 und stellte damit den bisherigen Rekord für den größten Sieg-Abstand im Wettbewerb ein. Bislang hatten Liverpool im Jahr 2007 und Real Madrid im Jahr 2015 mit jeweils 8:0 die Bestmarke gehalten. Como überbot diese Vorgabe nun um einen Treffer und machte den Abend in Lens zu einem der spektakulärsten Auftritte dieser Spielzeit.

Besonders im Fokus stand der griechische Angreifer Anastasios Douvikas, der einen Hattrick erzielte. Er traf bereits in der ersten Halbzeit doppelt und legte damit früh den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Auch der deutsche Verteidiger Marc-Oliver Kempf steuerte einen Treffer bei. Den Schlusspunkt setzte Matteo Papaccioli tief in der Nachspielzeit, sodass sich das Ergebnis am Ende zu einem Schützenfest für die Gäste entwickelte.

Der Erfolg in Frankreich reiht sich in eine beeindruckende Serie des Aufsteigers ein. Bereits zuvor hatte Como sowohl RB Leipzig als auch Manchester United jeweils mit 4:1 besiegt. In der Liga belegt die Mannschaft derzeit den vierten Tabellenplatz, was ihre Ambitionen auf einen festen Platz unter den europäischen Spitzenteams unterstreicht. Der Auftritt in Lens dürfte diesen Eindruck weiter verstärken.

Parallel sorgte ein Ergebnis in Istanbul für Aufsehen. Der FC Liverpool unterlag bei Fenerbahce mit 2:3 und musste dabei die ersten Punkte in der laufenden Champions-League-Saison abgeben. Trey Nyoni und Alexander Isak erzielten die Treffer für die Engländer. Für Fenerbahce glichen Mason Greenwood und Archie Brown aus, ehe Vedat Muriqi in der 79. Minute den Siegtreffer erzielte. Der eingewechselte Florian Wirtz konnte die späte Niederlage nicht mehr abwenden.

Weitere Ergebnisse des Abends unterstreichen die Dynamik im Wettbewerb. Real Madrid setzte sich beim AEK Athen mit 3:2 durch, wobei Federico Valverde in der Schlussphase den entscheidenden Treffer erzielte. Real, bei dem auch Antonio Rüdiger zum Einsatz kam, hat damit sieben Pflichtspiele in Folge gewonnen. Der FC Arsenal gewann beim tschechischen Verein Slavia Prag mit 2:1. Zwei Wochen zuvor hatten die Londoner beim FC Bayern München ein 2:2 erreicht. Für Slavia Prag bedeutet die Niederlage, dass die Mannschaft nun bereits seit 23 Spielen in der Champions League auf einen Sieg wartet. Nur AEK Athen und Steaua Bukarest blieben in der Vergangenheit ähnlich lange ohne Erfolg.

Auch Nicolò Tresoldi machte auf sich aufmerksam. Der 22-Jährige köpfte Brügge beim 2:1 bei PSV Eindhoven zum Sieg und hat in dieser Saison bereits fünf Champions-League-Tore erzielt. Der Angreifer ist inzwischen auch für den DFB und den italienischen Verband im Gespräch. Insgesamt zeigte der Spieltag, wie eng die Spitze der Königsklasse ist und wie schnell sich Erfolgsserien oder Rückschläge einstellen können.

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