Wireva

Chris Harrison wehrt sich gegen Warner Bros. wegen „The Vow“

Nach einer Unterlassungsaufforderung von Warner Bros. äußert sich Chris Harrison zum Rechtsstreit um sein neues Dating-Format „The Vow“ und spricht von einer persönlichen Angelegenheit.

Chris Harrison hat sich zum rechtlichen Konflikt um sein neues Dating-Format „The Vow“ geäußert. Der frühere Moderator der Reality-Serie „The Bachelor“ sagte, das Vorgehen von Warner Bros. fühle sich für ihn „persönlich“ an. Zuvor hatte das Studio der Show einen Unterlassungsbrief geschickt, in dem Urheberrechts- und Markenverletzungen in einem Teaser vorgeworfen werden.

Die neue Dating-Show, für die Harrison verantwortlich zeichnet, soll am 11. November beim Streamingdienst Fox Nation starten. Das Schreiben von Warner Bros. richtete sich gegen einen Trailer des Formats und stellte die Frage, ob dort geschützte Inhalte verwendet wurden. Harrison bezeichnete die Auseinandersetzung als sehr persönlich und forderte, die Angelegenheit sachlich zu beurteilen. Er überließ es nach eigenen Worten dem Publikum, sich ein Urteil zu bilden: „You Be The Judge“.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Rechtsstreitigkeiten rund um Unterhaltungsformate ein, bei denen Fragen des geistigen Eigentums eine zentrale Rolle spielen. Wie das Verfahren ausgehen wird, ist derzeit offen. Ob es zu einer Klage kommt oder die Parteien sich außergerichtlich einigen, ist bislang nicht bekannt.

Wer sich für Reality- und Dating-Formate interessiert, dürfte den Streit daher genau verfolgen. Die Entwicklung zeigt, wie eng kreative Neuauflagen bekannter Konzepte mit juristischen Grenzen verbunden sind.

Same event, other desks

Story file →