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Dax erreicht Rekordhoch und gibt Gewinne wieder ab

Der Dax stieg kurzzeitig auf ein neues Rekordhoch, schloss danach aber deutlich tiefer. Die US-Zwischenwahlen und ein Ausverkauf bei US-KI-Aktien prägten den Handel.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Der Dax hat am Handelstag zunächst ein neues Rekordhoch erreicht und damit das bisherige Augusthoch übertroffen. Zeitweise stand der Leitindex bei rund 26.671 Punkten. Anschließend drehte der Markt jedoch deutlich ins Minus und schloss schließlich 0,43 Prozent niedriger bei etwa 26.325 Punkten. Auch der MDax beendete den Handel mit einem Verlust von 0,92 Prozent.

Auslöser für den anfänglichen Kursanstieg waren die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen. Die Demokraten gewannen sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat, was die politische Position von Präsident Trump schwächt. Am Markt wurde dies als Signal gewertet, dass sich außenpolitische Risiken eher verringern könnten. Analysten sprechen allerdings inzwischen von einer nachlassenden Euphorie nach der Wahl und einer wachsenden Vorsicht unter Anlegern. Trump behält dabei sein Vetorecht; um es zu überstimmen, wären zwei Drittel der Stimmen im Kongress nötig.

Gedämpft wurde die Stimmung durch einen Ausverkauf bei US-amerikanischen KI-Aktien, der sich auf die Nasdaq und den Dow Jones ausweitete. Investoren befürchten, dass strengere Regeln den Ausbau von Rechenzentren und künstlicher Intelligenz bremsen könnten. Auch im Dax belasteten die Papiere von Rheinmetall, nachdem das Unternehmen seine Prognose gesenkt hatte.

Für die deutsche Wirtschaft bleiben mehrere Belastungen bestehen. Ökonomen erwarten, dass die US-Zollpolitik die Konjunktur weiterhin dämpft. Parallel setzen sich in Deutschland die Stellenstreichungen in der Industrie fort, obwohl die Aktienkurse zeitweise zulegten. Mögliche Beschränkungen des Kongresses für den Iran-Krieg könnten hingegen die Energiepreise senken und damit einen Teil des Drucks abfedern.

Mit Blick auf die kommenden Monate sehen einige Analysten den Beginn einer möglichen Jahresendrally. Dem stehen allerdings anhaltende Risiken gegenüber: die Spannungen im Nahen Osten, Sorgen um Inflation und Zinsen sowie die Unsicherheit rund um künstliche Intelligenz. Anleger richten ihren Blick deshalb vor allem auf die künftigen Gewinne der 40 Dax-Unternehmen, deren Zahlen den weiteren Kursverlauf maßgeblich bestimmen dürften.

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