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Xbox zahlt laut Bericht nur Bruchteil der 400 Millionen Dollar, die Kojima für Physint von Sony verlangte

Hideo Kojimas neues Stealth-Spiel Physint wird offenbar nicht von Sony, sondern von Xbox finanziert. Berichten zufolge zahlt Microsoft nur einen Bruchteil der kolportierten 400 Millionen Dollar, die Kojima zuvor von Sony gefordert haben soll. Die ursprüngliche Budgetangabe wurde inzwischen von mehreren Medien relativiert.

Die Berichte über ein Budget von 400 Millionen US-Dollar für Hideo Kojimas kommendes Stealth-Spiel Physint sind offenbar überzogen. Mehrere Medien berichteten am Wochenende übereinstimmend, dass Xbox für das Projekt einen weitaus geringeren Betrag zahlt als die zunächst genannte Summe. Von einem «Bruchteil» der 400 Millionen Dollar ist die Rede.

Ursprünglich hatte es geheißen, Kojima habe gegenüber Sony eine Summe von 400 Millionen Dollar für die Entwicklung von Physint veranschlagt. Diese Zahl war in den vergangenen Tagen durch die Branche gegangen und hatte für erhebliches Aufsehen gesorgt. Nun zeigt sich, dass die tatsächlichen Konditionen des Deals mit Microsoft offenbar deutlich bescheidener ausfallen. Konkrete Zahlen nannten die Berichte allerdings nicht.

Physint ist das nächste große Projekt des japanischen Star-Entwicklers Hideo Kojima, der vor allem für die Metal-Gear-Solid-Reihe und zuletzt für Death Stranding bekannt ist. Das Spiel soll an seine Wurzeln im Stealth-Genre anknüpfen. Ursprünglich war das Projekt in Verbindung mit Sony und der PlayStation gebracht worden, doch die jüngsten Berichte deuten darauf hin, dass Xbox die Finanzierung übernommen hat oder zumindest maßgeblich beteiligt ist.

Die schnelle Richtigstellung der Budgetzahl wirft ein Schlicht auf die oft undurchsichtigen Finanzierungsmodelle in der Spielebranche. Große Namen wie Kojima ziehen enorme Summen an, doch die öffentlich kursierenden Zahlen halten einer genaueren Prüfung selten stand. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet die Nachricht vor allem eines: Physint bleibt ein Projekt, das offenbar mit realistischeren Mitteln entwickelt wird als zunächst angenommen.

Ob und wann Physint erscheint, ist weiterhin unklar. Kojima Productions hat sich zu den Berichten bislang nicht offiziell geäußert. Auch Xbox und Sony haben die Zahlen weder bestätigt noch dementiert. Die ursprüngliche Meldung über die 400-Millionen-Dollar-Forderung stammte aus nicht näher genannten Quellen und wurde inzwischen von mehreren Publikationen zurückgenommen oder relativiert.

Für die Xbox-Plattform wäre ein exklusives Kojima-Projekt ein bedeutender Coup. Der Entwickler genießt in der Gaming-Community Kultstatus, und seine Spiele gelten als kreative Ausnahmeprojekte. Sollte Physint tatsächlich unter dem Dach von Microsoft entstehen, würde das die strategische Ausrichtung der Xbox-Sparte unterstreichen, die zuletzt verstärkt auf hochkarätige Inhalte setzt.

Die genauen Vertragsdetails bleiben Spekulation. Klar ist nur, dass die 400 Millionen Dollar, die Kojima angeblich von Sony verlangt hatte, nicht das sind, was Xbox letztlich für das Spiel aufbringt. Die Branche wird die Entwicklung von Physint weiterhin aufmerksam verfolgen – nicht zuletzt wegen der offenen Frage, wie viel ein Name wie Kojima heute tatsächlich wert ist.

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