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Bulgarien fordert nach Drohnenangriffen im Schwarzen Meer Nato-Verstärkung an

Nach wiederholten Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat Bulgarien die Nato um zusätzliche militärische Unterstützung gebeten. Verteidigungsminister Stojanow fordert Kampfflugzeuge, Seeüberwachungsflugzeuge, Luftverteidigungssysteme und eine stärkere Allianzpräsenz. Die Nato hat bislang nicht reagiert.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Bulgarien hat die Nato nach einer Serie von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer offiziell um Verstärkung gebeten. Verteidigungsminister Dimitar Stojanow erklärte, das Land benötige Kampfflugzeuge, Seeüberwachungsflugzeuge, Luftverteidigungsraketensysteme sowie Anti-Drohnen-Systeme. Zusätzlich fordert Sofia eine stärkere Nato-Präsenz und weitere alliierte Truppen. Man strebe zudem gemeinsam mit Rumänien eine koordinierte Reaktion an, so Stojanow. Die Nato hat auf das Ersuchen bislang nicht reagiert.

Zuvor waren innerhalb von etwa zwölf Stunden zwei Tanker nahe der rumänischen Schwarzmeerküste von Drohnen getroffen worden. Bei dem Angriff vor der Küste gerieten zwei Chemikalientanker in Brand. Sieben Seeleute werden seitdem vermisst, wie die rumänischen Behörden mitteilten. Einem Nato-Militärvertreter zufolge stammten die Drohnen aus Russland. Der rumänische Präsident Nicusor Dan bestätigte die Angriffe, vermied es jedoch, Russland direkt als Verantwortlichen zu benennen. Die beiden Schiffe ankerten nahe der Mündung des Sulina-Kanals, einer für die Ukraine wichtigen Exportroute über die Donau. Eines der Schiffe befand sich in rumänischen Hoheitsgewässern, das andere knapp außerhalb.

In den vergangenen zehn Tagen wurden mindestens fünf weitere Frachtschiffe nahe den Küsten der Nato-Mitglieder Rumänien und Bulgarien getroffen. Nach Angaben örtlicher Behörden gelten mindestens 23 Seeleute als vermisst oder tot. «Die Lage im Schwarzen Meer ist ernst», sagte Präsident Dan. Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte nach einem Treffen mit Dan und dem bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew, das Bündnis werde seine Abschreckungs- und Verteidigungsposition bei Bedarf anpassen.

Wegen der wiederholten russischen Angriffe auf ukrainische Schwarzmeerhäfen ist Kiew zunehmend auf die Donauhäfen und Schifffahrtsrouten nahe der Küsten Rumäniens und Bulgariens angewiesen. Die zunehmenden Angriffe auf Handelsschiffe schüren Sorgen über die Getreideexporte aus der Region. Die rumänische Außenministerin Oana Toiu bezeichnete das Schwarze Meer kürzlich als «das derzeit tödlichste Meer, was die Zahl der Opfer unter Seeleuten in den letzten Monaten angeht». Dem bulgarischen Ministerpräsidenten Radew zufolge wollen die EU-Staats- und Regierungschefs über ein mögliches Moratorium für Angriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer beraten.

Unterdessen hat ein ukrainischer Drohnenangriff den Flughafen der russischen Millionenstadt Sankt Petersburg zeitweise lahmgelegt. Der Airport stellte den Betrieb ein. Auf der Webseite Flightradar24 war zu sehen, dass mehrere Flugzeuge, die eigentlich in der Stadt an der Ostsee landen sollten, Warteschleifen im Luftraum östlich der Metropole flogen. Finnland schränkte den Luftverkehr über dem östlichen Golf von Finnland ein. Eine offizielle Bestätigung des Angriffs oder möglicher Schäden steht bislang aus.

US-Präsident Donald Trump kritisierte die Wiederaufnahme ukrainischer Angriffe auf russische Raffinerien scharf. «Ich halte das für eine Schande», sagte Trump am Donnerstag dem Sender Newsmax. Durch die Attacken würden die weltweiten Energiepreise in die Höhe getrieben. Trump bekräftigte seine Kritik am ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und warf ihm vor, weniger Verhandlungsbereitschaft zu zeigen als Kremlchef Wladimir Putin. Der Krieg müsse bald enden, betonte Trump. «Ich glaube, eigentlich möchten beide, dass er endet», fügte er hinzu. «Aber ich finde, dass der Umgang mit Selenskyj schwieriger ist als der mit Putin.»

In der südrussischen Region Rostow haben ukrainische Drohnen nach Angaben des Gouverneurs Juri Sljussar Industrie- und Lageranlagen getroffen und einen Brand ausgelöst. Ein Mann sei verletzt worden, schrieb Sljussar im Onlinedienst Telegram. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew und ihrem Umland waren nach einem russischen Angriff auf ein Objekt der kritischen Energieinfrastruktur zahlreiche Verbraucher ohne Strom. Das ukrainische Energieministerium teilte mit, die Wiederherstellung beginne, sobald die Sicherheitslage es zulasse. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete zudem, dass der Wasserdruck in mehreren Stadtteilen niedrig sei und Drohnentrümmer auf das Grundstück eines Privathauses gestürzt seien, wo im Erdgeschoss ein Feuer ausbrach.

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