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Trump fordert Selenskyj auf, Angriffe auf russische Raffinerien zu stoppen

US-Präsident Donald Trump macht die Ukraine für die weltweite Dieselknappheit verantwortlich und drängt Wolodymyr Selenskyj, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Beobachter verweisen jedoch auch auf den Iran-Krieg und die Straße von Hormus als Preistreiber.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aufgefordert, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Trump machte die Ukraine für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich und sagte vor Journalisten in seinem Luxusresort in Doonbeg an der irischen Westküste, Selenskyj müsse «aufhören, die Dieselversorgung in Russland lahmzulegen». Die USA hätten mit Selenskyj bereits darüber gesprochen. «Es gibt jede Menge andere Ziele. Er darf keine Dieselanlagen angreifen, denn das schadet der ganzen Welt», so Trump weiter.

Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten ihre Angriffe auf Objekte der russischen Ölindustrie verstärkt. Die Folgen sind in Russland deutlich spürbar: Die Ölverarbeitung ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gefallen. Viele Tankstellen sind leer, andere geben Treibstoff nur noch in begrenzten Mengen aus. Autofahrer müssen lange anstehen, um überhaupt tanken zu können. Trump behauptete, die ukrainischen Angriffe verursachten die Dieselknappheit, und erklärte: «Das liegt nicht am Nahen Osten, sondern an den Ereignissen in Russland und der Ukraine.»

Trumps Darstellung greift allerdings zu kurz. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran wirkt sich derzeit ebenfalls stark auf den globalen Ölmarkt aus. Der Konflikt hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, eine zentrale Route für den weltweiten Öltransport, erheblich beeinträchtigt. Vor dem Krieg wurde dort rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte abgewickelt. Die Unsicherheit über die Lieferungen lässt den Rohölpreis steigen und verteuert damit auch Diesel und Benzin. Trump ließ diesen Zusammenhang bei seinen Äußerungen außen vor.

Für Trump sind die hohen Spritpreise mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen in den USA ein Problem. Im Wahlkampf hatte er versprochen, die Energiepreise deutlich zu senken. Stattdessen müssen US-Amerikaner derzeit so viel für Benzin und Diesel bezahlen wie seit Jahren nicht mehr – besonders in ländlichen Regionen, die zu Trumps wichtiger Wählerschaft gehören. Am Freitag war der landesweite Durchschnittspreis für Diesel in den USA nach Angaben des Automobilverbands AAA erstmals über die Rekordmarke von 6 US-Dollar pro Gallone (3,785 Liter) gestiegen.

Unterdessen setzt Russland seine Luftschläge gegen die Ukraine fort. In der Ostukraine wurden Tote gemeldet. Ein Nachtzug von Kiew nach Warschau wurde von einer russischen Drohne getroffen. Die genauen Umstände und Opferzahlen sind bislang nicht vollständig geklärt.

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