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Trump plant laut Bericht Schwimmbad statt Presseraum im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump will den Presseraum im Weißen Haus offenbar schließen und an dessen Stelle ein Hallenbad errichten. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf anonyme Quellen. Eine offizielle Bestätigung fehlt, doch ein Post auf Truth Social befeuert die Spekulationen. Journalisten könnten ins Eisenhower Executive Office Building umziehen.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump plant offenbar, den Presseraum im Weißen Haus dauerhaft zu schließen und den Raum in ein Hallenbad umzuwandeln. Das berichtet die «New York Times» unter Berufung auf anonyme Quellen, die mit den Plänen vertraut sein sollen. Eine offizielle Bestätigung aus dem Weißen Haus gibt es bislang nicht. Der Schritt wäre der bislang deutlichste Ausdruck von Trumps angespanntem Verhältnis zu den Medien, die über seine Regierung berichten.

Der Presseraum im Westflügel des Weißen Hauses ist seit Jahrzehnten der Ort, an dem Journalisten an Pressekonferenzen und Briefings des Präsidenten und seiner Sprecher teilnehmen. Nach den Berichten sollen die dort arbeitenden Medienvertreter künftig im Eisenhower Executive Office Building untergebracht werden, das nur wenige Gehminuten vom Weißen Haus entfernt liegt. Damit bliebe der Zugang zur Regierung formal erhalten, allerdings unter veränderten Bedingungen und räumlich getrennt vom eigentlichen Machtzentrum.

Trump hatte in der Vergangenheit wiederholt Redaktionen und Journalisten ausgeschlossen, wenn ihm die Berichterstattung nicht gefiel. Erst kürzlich soll es Auseinandersetzungen mit CNN, MS Now und «Politico» gegeben haben, weil Beamte den Journalisten den Zutritt verweigert hatten. Der Präsident wirft Medienhäusern regelmäßig Falschmeldungen vor. Die Pläne für den Presseraum fügen sich in dieses Muster ein: Statt die Auseinandersetzung mit unliebsamen Fragen zu suchen, soll die räumliche Nähe zur Presse offenbar beendet werden.

Ein Beitrag des Präsidenten auf der Plattform Truth Social hatte die Gerüchte zuletzt befeuert. Ende September veröffentlichte Trump dort eine Fotomontage, die auf der einen Hälfte den aktuellen Presseraum mit der Überschrift «Fake News Before» zeigt. Die andere Hälfte bildet einen luxuriösen Pool ab, überschrieben mit «FDR Pool After». Die Gestaltung erinnert an Trumps umstrittenen Ballsaal im Weißen Haus, mit dem er bereits für Aufsehen gesorgt hatte.

Historisch ist die Idee nicht ohne Grundlage: Ab 1933 befand sich an dieser Stelle tatsächlich ein Schwimmbecken, das der damalige Präsident Franklin D. Roosevelt für die Behandlung seiner Polio-Erkrankung nutzte. Sein Nachfolger Richard Nixon ließ das Becken später abdecken und den Raum für Presse- und Medienvertreter öffnen. Trump ist allerdings nicht der Erste, der über eine Rückumwandlung nachdachte. Laut den Memoiren von Bill Clintons erstem Kommunikationsdirektor soll auch die frühere First Lady Hillary Clinton mit dem Gedanken gespielt haben, den Raum wieder in ein Schwimmbad zu verwandeln. Als die Idee bekannt wurde, verwarf sie das Vorhaben jedoch schnell wieder.

Ob Trump die Pläne tatsächlich umsetzt, ist offen. Die Berichte stützen sich ausschließlich auf anonyme Quellen, und das Weiße Haus hat sich bislang nicht offiziell geäußert. Sollte der Presseraum tatsächlich geschlossen werden, wäre das ein symbolträchtiger Schritt: Der Raum, in dem US-Präsidenten seit Jahrzehnten der Öffentlichkeit und den Medien gegenübertreten, würde zu einem Ort der Erholung und des Rückzugs. Für die Medienlandschaft in Washington wäre es ein weiteres Zeichen dafür, dass die Regierung Trump den direkten Austausch mit Journalisten zunehmend einschränkt.

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