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Mark Ruffalo bleibt Hulk und ruft bei Voting-Kundgebung zu Widerstand auf

Marvel-Star Mark Ruffalo hat bei einer Kundgebung in New York gegen Wahlrechtsbeschränkungen gesprochen und klargestellt, dass er trotz seines politischen Engagements weiterhin den Hulk spielt.

Mark Ruffalo bleibt dem Marvel Cinematic Universe erhalten. Bei einer Kundgebung der Initiative «Hands Off Our Vote» in New York City stellte der Schauspieler klar, dass seine politische Arbeit keinen Einfluss auf seine Rolle als Hulk hat. «Hey, ich bin immer noch hier. Sie dachten, ich sei erledigt. Ich bin immer noch hier. Ich spiele immer noch den Hulk», sagte Ruffalo vor den Anwesenden. Damit reagierte er auf Spekulationen, sein Engagement könnte seine Karriere gefährden.

Der Auftritt fand am Abend des 4. Oktober statt und richtete sich gegen Versuche, die bevorstehenden US-Midterm-Wahlen am 3. November zu beeinflussen. Ruffalo rief die Wählerinnen und Wähler dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. «Sie werden versuchen, uns davon abzuhalten, unser Land zurückzuholen, und wir werden sie nicht lassen», sagte er. In seiner Rede wandte er sich direkt an US-Präsident Donald Trump: «Trump, wir lassen dich nicht.» Die Menge skandierte daraufhin «Hands off our vote».

Ruffalo, der seit Jahren für Umwelt- und Menschenrechtsfragen eintritt, nutzte die Bühne für eine kämpferische Ansprache. «Sie wollen uns in Angst halten, ihre einzige Waffe ist unsere Angst. Aber wenn wir sehen, wie Menschen aufstehen, können wir Mut fassen», sagte er. Er ermutigte die Anwesenden, sich für den Schutz des Wahlrechts einzusetzen und sich nicht von möglichen Störungen einschüchtern zu lassen. «Unsere Zeit, mutig zu sein, kommt», so Ruffalo. «Sie werden alles tun, um uns klein erscheinen zu lassen. Aber es ist nicht unvermeidlich. Wir sind unvermeidlich. Die Wahrheit ist unvermeidlich.»

Der Schauspieler ist bekannt für seine politischen Statements. In der Vergangenheit kritisierte er unter anderem die Irak-Politik von George W. Bush und das Vorgehen der israelischen Armee in Palästina. Zuletzt äußerte er sich kritisch zur Fusion von Paramount und Warner Bros. Trotz dieser kontroversen Positionen hat Disney seine Rolle als Hulk nie öffentlich infrage gestellt. Allerdings steht der Konzern immer wieder wegen politischer Äußerungen seiner Mitarbeiter in der Kritik, wie das Beispiel der kurzzeitigen Suspendierung von Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel zeigte.

Ruffalo selbst hat mehrfach betont, dass er bereit sei, seine Hollywood-Karriere für seine Überzeugungen zu opfern. «Ich bin immer noch hier», wiederholte er in New York. «Habt keine Angst.» Derzeit ist er in zwei enorm erfolgreichen Marvel-Blockbustern zu sehen: «Spider-Man: Brand New Day» mit einem Einspielergebnis von 2,5 Milliarden Dollar und «Avengers: Endgame», das 2,9 Milliarden Dollar einspielte und eine neue Post-Credits-Szene mit dem Hulk enthält.

Die Midterm-Wahlen am 3. November könnten die Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress verschieben. Ruffalos Auftritt reiht sich in eine Reihe von Prominenten-Stimmen ein, die in diesem Jahr zur Wahlbeteiligung aufrufen. Ob sein Engagement Konsequenzen für seine Rolle als Hulk haben wird, bleibt abzuwarten. Der Schauspieler selbst scheint sich jedenfalls nicht einschüchtern zu lassen.

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