Der neue Film «Your Mother, Your Mother, Your Mother» von Regisseur und Drehbuchautor Bassam Tariq wird am 9. Oktober 2026 in den Kinos starten. Im Mittelpunkt steht Latif, ein tief religiöser Auftragskiller, der versucht, seine Arbeit, seinen Glauben und seine Verantwortung als Vater miteinander zu vereinbaren. Als seine Frau stirbt, begibt er sich auf eine verzweifelte Reise durch Houston, um seine Kinder zu beschützen. Dabei sieht er sich mit Kräften konfrontiert, die sich um ihn herum zusammenziehen, und mit Glaubenssätzen, die in seinem Inneren zu zerbrechen drohen.
Die Hauptrolle des Latif übernimmt Mahershala Ali. Zum weiteren Ensemble gehören John Cho als Pastor Hwan, Giancarlo Esposito als Abdul Malik, Abubakr Ali als Hatty, Laith Nakli als Mike Mahmoudi, Adia als Fatiha, Jahleel Kamara als Qadir, Tiffany Boone als Fugazi, Tramell Tillman als Talib, Shakirah DeMesier als Khadijah, John Henry Ward als Elder Wade, Alyssa Gihee Kim als Tara, Ashley P. Jones als Dana und Aaron Goodson als Khalis. Regie und Drehbuch stammen beide von Bassam Tariq.
Die ersten Kritikerstimmen sind außergewöhnlich positiv. Auf Rotten Tomatoes liegt der Film derzeit bei 96 Prozent, auf Metacritic bei 84 Punkten. Diese Werte deuten auf ein Werk hin, das sowohl beim Publikum als auch bei der Fachpresse Anklang findet. Der Film verbindet Genreelemente mit Fragen von Glauben, Familie und Identität und dürfte damit ein breiteres Publikum ansprechen, das ernsthafte Themen in einer zugänglichen Erzählung sucht.
Die Handlung dreht sich um einen Mann, dessen Leben von widersprüchlichen Verpflichtungen geprägt ist. Latif ist einerseits ein gläubiger Mensch, andererseits ein Auftragskiller. Der Tod seiner Frau zwingt ihn, seine Prioritäten neu zu ordnen und für seine Kinder zu kämpfen. Die Reise durch Houston wird so zu einer Auseinandersetzung mit den eigenen Überzeugungen und den äußeren Bedrohungen. Der Film behandelt damit Themen, die weit über reine Action hinausgehen und Fragen nach Moral, Verantwortung und Verlust aufwerfen.
Mit Mahershala Ali in der Hauptrolle setzt der Film auf einen Darsteller, der für seine vielschichtigen Porträts bekannt ist. Die Besetzung vereint erfahrene Schauspieler wie John Cho und Giancarlo Esposito mit jüngeren Talenten. Die Mischung verspricht eine ensemblegetriebene Erzählung, in der die Figuren und ihre Beziehungen im Vordergrund stehen. Regisseur Bassam Tariq hat sich mit früheren Arbeiten einen Namen gemacht und verbindet in diesem Projekt persönliche und gesellschaftliche Themen.
Der Kinostart am 9. Oktober 2026 fällt in eine Zeit, in der Filme mit religiösen und familiären Konflikten international Beachtung finden. Die hohen Bewertungen könnten dem Film helfen, sich im Herbstprogramm zu behaupten. Ob er auch ein breites junges Publikum erreicht, wird sich zeigen. Die Kombination aus Spannung, Glaubensfragen und Familienkonflikt bietet jedenfalls Anknüpfungspunkte für Zuschauer, die sich für Geschichten interessieren, in denen persönliche und gesellschaftliche Spannungen aufeinandertreffen.