Wireva

Valve bringt Steam Frame für 1.059 US-Dollar auf den Markt

Valve hat mit der Steam Frame sein neues VR-Headset veröffentlicht. Das Gerät startet bei 1.059 US-Dollar und positioniert sich als kabellose PCVR-Brille mit Standalone-Funktionen – deutlich teurer als die Konkurrenz von Meta und Sony.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Valve hat mit der Steam Frame sein neues VR-Headset auf den Markt gebracht. Die Brille ist ab sofort vorbestellbar und startet bei 1.059 US-Dollar für das komplette Set mit Controllern und 256 GB internem Speicher. Eine Version mit 1 TB Speicher kostet 1.299 US-Dollar. Damit liegt die Steam Frame 60 US-Dollar über dem Preis, den Valve für das Index-Headset aus dem Jahr 2019 verlangte.

Ursprünglich wollte Valve den Preis unter der 999-Dollar-Marke halten, wie das Unternehmen bei der Ankündigung im November 2025 erklärte. Eine anhaltende RAM-Krise habe diesen Plan jedoch durchkreuzt. Die Steam Frame ist damit deutlich teurer als die direkte Konkurrenz: Die Meta Quest 3 kostet 599 US-Dollar, die PS VR2 von Sony ist für 399 US-Dollar erhältlich, benötigt für den PC-Betrieb allerdings einen zusätzlichen Adapter für 79 US-Dollar und eine dauerhafte Kabelverbindung.

Die Steam Frame ist in erster Linie als kabelloses PCVR-Headset konzipiert, das auch standalone genutzt werden kann. Valve legt den Fokus auf eine möglichst reibungslose kabellose Verbindung zum PC. Ein mitgelieferter 6-GHz-Dongle soll die Übertragung stabil halten. Im Inneren arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3, der genug Leistung für viele Indie-Spiele auf einem virtuellen 2D-Bildschirm bietet. Richtig zur Geltung kommt die Brille jedoch beim Streaming von einem Desktop-PC. Mit einer RTX 5090 und einem AMD Ryzen 7 9850X3D lassen sich Spiele wie The Blood of Dawnwalker oder Onimusha mit maximalen Einstellungen auf eine private Kinoleinwand streamen.

Das Design der Steam Frame setzt auf Tragekomfort. Mit 440 Gramm ist sie rund 15 Prozent leichter als die Meta Quest 3, die 515 Gramm wiegt. Der Akku sitzt am hinteren Teil des Kopfriemens, wodurch das Gewicht gleichmäßiger verteilt wird und das Gerät vor dem Gesicht weniger aufträgt. Zwei Belüftungsöffnungen an der Unterseite und eine größere oben sorgen für Kühlung, ohne dass warme Luft direkt ins Gesicht geblasen wird. Ein IPD-Rad an der Oberseite erlaubt die manuelle Anpassung des Linsenabstands, ein Schalter zwischen den Linsen fixiert die Einstellung.

Die Pancake-Linsen bieten ein Sichtfeld von bis zu 110 Grad, was Bewegungsübelkeit reduzieren soll. Die Auflösung liegt bei 2160 x 2160 Pixeln pro Auge. Die Bildwiederholrate reicht standardmäßig von 72 Hz bis 120 Hz und kann in einem experimentellen Modus auf 144 Hz erhöht werden. Beim lokalen Spielen lag die Rate meist bei 72 Hz, beim Streaming vom PC stieg sie auf 90 Hz oder 120 Hz. An der rechten Seite befinden sich ein versenkter Power-Knopf und eine Taste, mit der sich der Blick als Mauszeiger nutzen lässt. Links sitzen zwei Lautstärketasten.

Die Steam Frame tritt gegen dedizierte PC-Headsets wie die Samsung Galaxy XR für 1.799 US-Dollar oder die Play For Dream MR für 1.999 US-Dollar an, die allerdings bessere Optik bieten. Als „Meta-Quest-3-Killer“ sieht der Test die Steam Frame nicht, wohl aber als eines der besten Headsets auf dem Markt. Ob der Aufpreis sich lohnt, bleibt eine individuelle Entscheidung.

Same event, other desks

Story file →