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Hell Is Other People: Psychologischer Horror über soziale Angst

Der Indie-Entwickler Miss Self Destruct hat im Rahmen der Cozy After Dark Showcase einen neuen Trailer zu Hell Is Other People veröffentlicht. Das Spiel verbindet Tim-Burton-Ästhetik mit den creepy Horrorspielen der frühen 2010er Jahre und verwandelt soziale Angst in eine spielbare Mechanik.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

Ein kleines Mädchen mit Onyxaugen und Haaren, die fast bis zu den Fingerspitzen reichen, sitzt auf einer dünnen Matratze. Ihre Mutter deutet auf ein Tablett mit glasierten Cupcakes und sagt: «Siehst du, womit ich mich herumschlagen muss?» So beginnt der neue Trailer zu Hell Is Other People, einem psychologischen Horrorspiel des Indie-Entwicklers Miss Self Destruct, das im Rahmen der ersten Cozy After Dark Showcase vorgestellt wurde. Das Spiel trägt den berühmten Satz Jean-Paul Sartres im Titel – die Hölle, das sind die anderen – und verwandelt genau dieses Gefühl in eine interaktive Erfahrung.

Hell Is Other People beschreibt sich selbst als «psychologischen Horror über soziale Angst». Statt Gegenstände im Inventar zu sammeln, sammelt die Protagonistin soziale Fähigkeiten. Als die Mutter eine schnippische Bemerkung macht, antwortet das Mädchen mit Schuld – doch die Reaktion zeigt kaum Wirkung. Sie wird paranoid, Dialogzeilen verschwimmen und zerfließen ineinander, während sie erklärt: «Wenn ich mich schlecht fühle, werden Menschen so schwer zu lesen.» Die Spielerinnen und Spieler müssen diese wechselnden Gefühlswellen managen und dafür ein Notizbuch konsultieren, das erklärt, wie sich normale Menschen verhalten.

Die Ästhetik erinnert an die Gothic-Cartoon-Welt Tim Burtons: schwarze Katzen mit scharfen Spritzenzähnen, gemusterte Arsen-Tapeten und eine bittersüße Pink-Note. Genau dieser Stil prägte die Horrorgames der frühen 2010er Jahre, darunter Fran Bow und Alice: Madness Returns. Der Autor des Originalbeitrags beschreibt, wie ihn Spiele wie Slender: The Eight Pages 2012 in ihren Bann zogen – eine Mischung aus Ekel und Zuckerguss, die viele junge Spielerinnen und Spieler damals nicht losließ. Hell Is Other People knüpft an diese Ära an und wirkt dabei wie ein echtes soziales Überlebensspiel.

Für viele junge Menschen, die sich selbst als Außenseiter fühlen, ist diese Nostalgie mehr als nur ein Stilzitat. Der Autor erinnert sich, wie er als seltsames Mädchen mit langen Haaren auf dem Spielplatz verzweifelt versuchte, von den Eltern verstanden zu werden. Trost fand er in Tim Burtons Corpse Bride und in Monstern wie Slender Man – Figuren, die ebenfalls nicht in die Welt der Normalen passten. Es kann angenehm sein, sich selbst als Freak zu bezeichnen und unter Freaks zu leben. Genau dieses Gefühl greift Hell Is Other People auf.

Das Spiel erscheint «irgendwann bald», ein konkretes Datum wurde noch nicht genannt. Der Trailer wurde im Rahmen der Cozy After Dark Showcase gezeigt, einer neuen Veranstaltung, die sich düsteren, aber gemütlichen Spielen widmet. Für Fans von psychologischem Horror, die sich nach der düsteren Nostalgie der frühen 2010er Jahre sehnen, dürfte Hell Is Other People damit zu den spannendsten Indie-Projekten der kommenden Monate gehören.

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