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Trump stoppt Livestream der Hinrichtung von Fort-Hood-Attentäter

US-Präsident Donald Trump hat die geplante Live-Übertragung der für den 3. Dezember angesetzten Hinrichtung von Nidal Hasan zurückgenommen. Der Attentäter von Fort Hood soll weiterhin durch ein Erschießungskommando sterben, aber nicht öffentlich im Internet gezeigt werden.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung unter der redaktionellen Verantwortung von Haydamax OÜ erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat die geplante Live-Übertragung der Hinrichtung des zum Tode verurteilten Attentäters Nidal Hasan gestoppt. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte Trump am Donnerstag, viele Menschen wollten nicht dabei zusehen, wie der Mann sterbe. Hasan werde «wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben, aber dieses Ereignis wird nicht übertragen».

Die Exekution soll am 3. Dezember auf dem Militärstützpunkt Fort Hood im US-Bundesstaat Texas vollzogen werden. Der frühere Militärpsychiater Nidal Hasan hatte dort im November 2009 das Feuer eröffnet und 13 Menschen getötet sowie 32 weitere verletzt. Ein Militärgericht verurteilte ihn deshalb zum Tode. Nach Angaben des Death Penalty Information Center wäre es die erste Militärhinrichtung in den USA seit 65 Jahren und die erste Exekution durch ein Erschießungskommando des US-Militärs seit dem Zweiten Weltkrieg.

Die Pläne für eine öffentliche Übertragung hatten zuvor parteiübergreifend scharfe Kritik ausgelöst. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zunächst angekündigt, die Hinrichtung öffentlich zugänglich zu machen, und später bestätigt, dass ein Livestream geplant sei. Man wolle sicherstellen, dass Menschen die Exekution beobachten könnten, sagte er dem rechtskonservativen Sender Real America's Voice. «Die Menschen müssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben», so Hegseth.

US-Vizepräsident JD Vance äußerte Zweifel an den Plänen und sagte, er werde sich eine mögliche Übertragung nicht ansehen. Kritiker warnten, die Aufnahmen könnten Terroristen als Propagandamaterial dienen. Zudem stellten sich Fragen, wie verhindert werden solle, dass Kinder die Hinrichtung verfolgen. Der demokratische Senator Chris Murphy zeigte sich im Sender CNN schockiert über Hegseths Ankündigung: «Das ist widerlich. Was ahmt er nach? Hinrichtungen durch den IS?» Er verstehe, dass es in den USA die Todesstrafe gebe, «aber öffentliche Hinrichtungen sind mittelalterlich».

Trump hatte die Hinrichtung erst vor Kurzem genehmigt, wenige Tage nachdem im Bundesstaat Tennessee ein Hinrichtungsversuch gescheitert war. Der wegen Mordes verurteilten Christa Pike wurden zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht, doch sie lebte weiter. Der Fall hat die Debatte um die Todesstrafe in den USA neu entfacht. Sollte das Urteil gegen Hasan vollstreckt werden, wäre es US-Medien zufolge die erste Hinrichtung auf Bundesebene seit Januar 2021, als Trump in den letzten Wochen seiner ersten Amtszeit 13 Häftlinge exekutieren ließ.

Die engsten Angehörigen der Opfer dürfen auf Wunsch persönlich an der Hinrichtung teilnehmen, erklärte Trump. Eine öffentliche Übertragung hätte seiner Ansicht nach zwar eine starke abschreckende Wirkung haben können, doch nun werde die Exekution nicht im Internet gezeigt. In den Vereinigten Staaten wurden öffentliche Erschießungen unter anderem während des Amerikanischen Bürgerkriegs im 19. Jahrhundert als Abschreckung eingesetzt. Die letzte allgemein öffentliche Hinrichtung in den USA war 1936, als im Bundesstaat Kentucky ein Mann vor Tausenden Schaulustigen gehängt wurde.

International fanden im vergangenen Jahr nach Angaben von Amnesty International mindestens 17 öffentliche Hinrichtungen statt, sechs in Afghanistan und elf im Iran. Hätten die USA ihren Plan durchgezogen, hätte sie das in die Nähe von Staaten gerückt, deren Vorgehensweisen sie an anderer Stelle kritisieren. Hasan ist laut dem Death Penalty Information Center einer von vier Todeskandidaten im Militärjustizsystem der USA. Er könnte das Todesurteil noch anfechten.

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